Simone und Ernst aus Düsseldorf ahnten nicht, welchen Schatz sie zu "Bares für Rares" mitgebracht hatten: eine goldene Damen-Armbanduhr der Luxusmarke Chopard aus den frühen 1960er-Jahren.
Die Uhr war fast 50 Jahre im Familienbesitz und gehörte einst Ernsts erster Ehefrau. Das Ehepaar erhoffte sich einen Preis von 2.500 bis 3.000 Euro.
Doch wie tag24.de berichtet, sorgte Expertin Wendela Horz (56) für eine faustdicke Überraschung: Allein der Goldwert der Uhr aus massivem 750er-Gold liegt bei rund 4.000 Euro. Die Sachverständige schätzte das Stück auf stolze 4.400 Euro.
"Wahnsinn", platzte es aus Ernst heraus, als er die Schätzung hörte. Er musste sich ein paar Freudentränen aus dem Auge wischen. Moderator Horst Lichter (64) freute sich mit: "Das freut mich unglaublich für euch beide."
Das Armband aus runden Ösen mit eingefrästem Borkenmuster stammt aus einer Zeit, als dieses Design besonders beliebt war. Besonders interessant: Die Unterlagen zur Uhr stammen aus der Zeit vor dem Besitzerwechsel bei Chopard im Jahr 1963 – das macht das Stück zu einem echten Stück Schweizer Uhrengeschichte.
Im Händlerraum entwickelte sich ein lebhaftes Bieterduell. Julian Schmitz-Avila (39), Elke Velten-Tönnies (73) und Liza Kielon (32) boten munter mit. Am Ende sicherte sich Schmitz-Avila die Chopard-Uhr für 4.150 Euro.
"So viel haben wir nie erwartet", gestand das glückliche Ehepaar im Abschiedsinterview. Schmitz-Avila überlegt nun, einen Farbstein in das Armband einsetzen zu lassen, um den Wert noch weiter zu steigern.