Westbahn wird maskenlose Demo-Touristen aus Zug werfen

(Bild: Alföldi Attila)
Wer zur Corona-Demo nach Wien reist und dabei im Zug keine Maske trägt, wird kurzerhand aus dem Zug geworfen und auf der Strecke ausgesetzt.

Die Westbahn hat genug davon, sich mit Masken-Verweigerern herumzuschlagen. Bereits in der Vergangenheit beförderte man oftmals Teilnehmer der Großdemonstrationen in Wien. "Leider mussten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WESTbahn sowie jene Reisenden, die aus anderen Gründen unterwegs waren, bei diesen Fahrten sehr negative Erfahrungen machen", heißt es dazu in einer Aussendung.

Denn viele verweigerten vehement das gesetzlich vorgeschrieben Tragen einer FFP2-Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch für den 6. März wird wieder mit ähnlichen Vorfällen gerechnet. Doch diese Pflicht sei nunmal notwendig, da die zwei Meter Abstand im Zug nicht immer gewahrt werden können.

Zugräumung

"Dieses Verhalten war und ist nicht akzeptabel", heißt es weiter. Aus diesem Grund wird es am Wochenende neue Maßnahmen geben. Sollten Maskenverweigerer an Board sein, werden die Westbahn-Züge an bestimmten Zwischenhalten stoppen und diese Personen zum Verlassen des Zuges auffordern.

"Wird dieser Aufforderung nicht Folge geleistet, muss die Exekutive verständigt werden", droht das Bahnunternehmen weiter. "Freie Meinungsäußerung innerhalb eines rechtlichen Rahmens ist ein hohes Gut unserer Gesellschaft. Die Sicherheit und Gesundheit aller Reisenden sowie unserer Crew stehen dennoch an Bord im Vordergrund."

Teilnehmer, die sich an die gesetzlichen Vorschriften halten, werden selbstverständlich befördert. "Wir hoffen daher, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration sich während ihres Aufenthalts in der WESTbahn an die gesetzlichen Vorgaben halten und wir sowie die Exekutive nicht aktiv werden müssen."

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