Superstar stinksauer

"Das ist schrecklich!" Verstappen rechnet mit F1 ab

Max Verstappen hat nach dem Grand Prix von China scharf mit der aktuellen Formel 1 und dem neuen Überholsystem abgerechnet.
Sport Heute
15.03.2026, 16:52
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Max Verstappen hat erneut scharfe Kritik an der aktuellen Formel 1 geübt. Nach dem Grand Prix von China fiel die Abrechnung des vierfachen Weltmeisters besonders deutlich aus.

Dabei war der Niederländer nicht primär wegen seines Ausfalls, verursacht durch ein Kühlungsproblem, verärgert. Vielmehr stört ihn das grundsätzliche Konzept der aktuellen Formel-1-Generation.

"Das ist schrecklich. Wer das mag, hat wirklich keine Ahnung, wie Racing ist", sagte der Red-Bull-Pilot nach dem Rennen zu Journalisten. "Es macht überhaupt keinen Spaß. Es ist wie Mario Kart zu spielen. Das ist kein Racing."

Besonders kritisch sieht Verstappen das Überholsystem. "Man boostet sich an einem Fahrer vorbei, dann ist die Batterie leer. Auf der nächsten Geraden boosten sie sich dann wieder vorbei. Für mich ist das einfach nur ein Witz", erklärte der 26-Jährige.

Auch sportlich erkennt der Niederländer derzeit wenig Spannung. "Nun, nur Kimi [Antonelli] und George [Russell] gewinnen, richtig? Das ist nicht wirklich ein Hin und Her. Sie liegen meilenweit vor dem Feld. Es ist einfach nur so, dass Ferrari diese guten Starts hat. Damit schieben sie sich nach vorne und dann dauert es ein paar Runden, bis es sich wieder sortiert hat."

Verstappen betonte zudem, dass seine Kritik nichts mit seiner aktuellen sportlichen Situation zu tun habe. Selbst wenn er um Siege fahren würde, würde sich seine Meinung nicht ändern. "Wie ich sagte: Das hat nichts mit Racing zu tun. Und ich würde das auch sagen, wenn ich Rennen gewinnen würde. Weil mir das Racing-Produkt wichtig ist. Es geht nicht darum, dass ich sauer darüber bin, wo ich stehe."

Tatsächlich dominiert Mercedes wie erwartet den Saisonstart unter dem neuen Regelwerk. Nach dem Australien-Auftaktsieg von George Russell feierte in China Kimi Antonelli seinen Premierenerfolg in der Formel 1. Die Silberpfeile fuhren einen Doppelsieg ein, gefolgt von den beiden Ferraris. Dahinter klaffte eine riesige Lücke zum Rest des Feldes. Die beiden McLaren rund um Titelverteidiger Lando Norris und Oscar Piastri konnten wegen unterschiedlicher technischer Gebrechen nicht einmal starten.

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