Wien-Wahl

Wiener sind für Maskenpflicht und Outdoor-Alkverbot

Die Corona-Pandemie ist natürlich auch bei der Wien-Wahl am 11. Oktober ein Thema. Ein Großteil der Wähler befürwortet die Maskenpflicht

Heute Redaktion
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Ab Montag gilt in vielen Bereichen wieder eine Maskenpflicht.
Ab Montag gilt in vielen Bereichen wieder eine Maskenpflicht.
picturedesk.com

Dass diese Wahl anders ablaufen wird, ist klar. Aufgrund der Corona-Pandemie gelten in jedem Wahllokal bestimmte Sicherheitsvorschriften, "Heute" berichtete.

Auch die Themen sind breit gefächert. "Heute" hat in Kooperation mit dem Fersehsender ATV die bisher größte Umfrage (Unique Research, 1.610 Befragte, Schwankungsbreite ± 2,4 Prozent) in Auftrag gegeben. Wie Meinungsforscher Peter Hajek  beobachten konnte, halten fast alle Wienerinnen und Wiener das Tragen einer Schutzmaske für sinnvoll (65 Prozent stimmen "sehr" und 20 Prozent "eher" zu). Nur sechs Prozent sind dagegen.

Streitfrage um E-Scooter

Weiters sprechen sich die Wähler dafür aus, dass es in Wien auf mehreren öffentlichen Plätzen ein Alkoholverbot ähnlich wie am Praterstern geben sollte. Hier stimmen 45 Prozent "sehr" und 22 Prozent "eher" zu.

Auch die E-Scooter sind in diesem Wahlkampf von großem Interesse. Die Mehrheit ist der Meinung, dass E-Scooter in Wien nicht so schnell unterwegs sein dürfen (40 Prozent stimmern "sehr" und 22 Prozent "eher" zu). 53 Prozent gaben bei der Umfrage an, dass weniger zugelassen werden sollten.

Die Umfrage wurde im Auftrag von "Heute" und ATV von Unique Research mit einer Kombination telefonischer und Online-Befragung durchgeführt. Es wurde eine Stichprobe von 1.610 Personen aus der wahlberechtigten Wiener Bevölkerung vom 16. bis 25. September 2020 befragt. Maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse: +/– 2,4 %.

    Bürgermeister <b>Michael Ludwig (SPÖ)</b> steht schon vor der Wahl als Sieger fest. Egal ob er 39, 42 oder gar 45 Prozent der Stimmen holt: Er wird sich seinen Koalitionspartner aussuchen können.
    Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) steht schon vor der Wahl als Sieger fest. Egal ob er 39, 42 oder gar 45 Prozent der Stimmen holt: Er wird sich seinen Koalitionspartner aussuchen können.
    Sabine Hertel