Wien sucht Contact-Tracer – Das zahlt die Stadt

Die Stadt Wien sucht wieder Contact-Tracer. (Symbolbild)
Die Stadt Wien sucht wieder Contact-Tracer. (Symbolbild)picturedesk.com
Die steigenden Zahlen bereiten Sorgen. Um gut gewappnet zu sein, bereitet sich Wien auf den Kampf gegen die 4. Welle vor – und sucht Contact-Tracer.

Die Zahlen steigen in Österreich wieder. Bereits seit über einer Woche liegen die Werte der Neuinfektionen schon im vierstelligen Bereich. Mitte der Woche gab es dann mit 1.574 neu verzeichneten Corona-Fälle einen neuen Höchstwert.

Die Stadt Wien rüstet sich nun für den Kampf gegen die vierte Welle – und setzt wieder vermehrt auf Contact-Tracing. Mithilfe des Contact-Tracing werde Infektionsketten nachverfolgt. Abhängig vom Zeitpunkt der Infektion stecken Infizierte je nach Corona-Mutation statistisch gesehen bis zu 1,3 Menschen mit dem Corona an. Deshalb ist es wichtig, die Kontakte der positiv Getesteten nachzuverfolgen, um Infektionsketten zu durchbrechen.

Befristete Anstellung – 1.900 brutto

Die Stadt Wien sucht deshalb nun genau dafür wieder nach sogenannten Contact-Tracern. Sie werden für höchstens zehn Monate angestellt und das monatliche Gehalt beläuft sich auf knapp 1.900 Euro brutto. Laut Angaben des ORF sei aber jetzt schon klar, dass man wohl Überstunden leisten müssen wird.

 Der Grund: Die Aufklärungsquote in den vergangenen Wochen ist deutlich gesunken. Hier gilt es anzusetzen und dem entgegenzuwirken.

Nur rund 62 Prozent der Fälle werden aktuell geklärt – der niedrigste Wert seit Jahresbeginn. Sogar zum Höhepunkt der dritten Corona-Welle war die Quote besser. 

750 Contact Tracer sind nicht genug

Laut ORF sind derzeit 750 Contact-Tracer der Gruppe Sofortmaßnahmen und des Arbeiter Samariterbundes (ASB) in der Bundeshauptstadt im Einsatz. Jene können infizierte Personen in 25 Muttersprachen kontaktieren und anhand eines Fragebogens, der gemeinsam durchgegangen wird, beispielsweise abklären, mit wem der Infizierte wo wie lange in Kontakt war.

➤ Dabei reicht die Zeitspanne bis zu 96 Stunden zurück. Pro Fall kommen so zwischen 30 und 50 Anrufe pro Person zusammen. Täglich werden rund 2.500 Kontakte und knapp 1.000 E-Mails bearbeitet.

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