Wien: Tornado-Opfer nicht mehr in Lebensgefahr

Der Bus, in dem sich die beiden eingeflogenen Opfer befunden hatten, wurde von dem Tornado gut 70 Meter weit von der Straße in ein Feld gefegt.
Der Bus, in dem sich die beiden eingeflogenen Opfer befunden hatten, wurde von dem Tornado gut 70 Meter weit von der Straße in ein Feld gefegt.Michaela Rihova / CTK / picturedesk.com
Nach dem Tornado im tschechischen Dorf Mikulcice wurden zwei Schwerverletzte in Wiener Spitäler geflogen. Sie befinden sich nun außer Lebensgefahr.

Am Donnerstagabend suchte an der österreichisch-tschechischen Grenze ein verheerender Tornado das Dorf Mikulcice (deutsch Mikultschitz) im Bezirk Hodonin heim. Jener forderte mehrere Todesopfer und eine Vielzahl von teils schwerverletzten Personen.

Aufgrund der geografischen Nähe zu Österreich standen umgehend auch heimische Rettungsunternehmen, wie etwa das Rote Kreuz oder der ÖAMTC im Einsatz. Zwei der schwerverletzten Tornado-Opfer, wurden bei der Bergung eines Busses, welcher vom Tornado gut 70 Meter weit von der Straße in ein Feld gefegt worden war, gefunden. Jene wurden noch in derselben Nacht mit Hubschraubern nach Wien ins AKH bzw. Donauspital eingeflogen. 

 Es handelt sich um einen 50-järhigen Mann und ein 15-jähriges Mädchen. (Mehr dazu hier >>)

Außer Lebensgefahr 

In Wien musste der Mann umgehend notoperiert werden. Das Mädchen wurde von den Ärzten ins künstliche Koma versetzt. Am Samstag konnten die Mediziner aber Entwarnung geben: Beide Patienten befinden sich außer Lebensgefahr, teilte ein Sprecher des Wiener Gesundheitsverbunds mit.

Weiters hieß es, dass der 50-jährige Patient mittlerweile sogar auf die Normalstation verlegt werden konnte. Auch das Mädchen soll laut Angaben des Sprechers wohl noch im Verlauf des Tages von der Intensiv- auf die Normalstation kommen.

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