Pasquali will Party-Exzesse am Karlsplatz stoppen

Der Wiedner ÖVP-Obmann Johannes Pasquali hat große Pläne für den Bezirk. Südtiroler Platz, Karlsplatz und Argintinierstraße sollen sich wandeln.

Auf der Wieden stellt sich auch der ÖVP-Bezirkobmann Johannes Pasquali der Wien-Wahl. Mit drei Anliegen, die sich an drei Plätzen und Straßen festmachen lassen: Südtiroler Platz, Karlsplatz und Argintinierstraße. Dank der ÖVP Wieden käme es mit einer Baumpflanzoffensive zur Umgestaltung des Südtiroler Platzes. "Der Wiedner Wald am Südtiroler Platz mit vermehrten Baumpflanzungen auf der bestehenden Grünfläche wird Realität. Beim südlichen Einfallstor in die Wieden entsteht eine grüne Lunge, die Luft reinigt und Lärm abschirmt", so Pasquali.

"Vernünftige Grätzelpolitik", wie es der ÖVP-Kandidat nennt, will er auch am Karlsplatz umsetzen. Dieser brauche allerdings einen "Neustart": "Derzeit verkommt der Karlsplatz zu einer unkontrollierten Partyzone. Müllberge und Vandalismus stehen auf der Tagesordnung, Radraser gefährden alle. Zudem droht ein Betonklotz, den Platz zu verschandeln", so Pasquali. Seit Mitte Mai sei die Karlskirche rund 18 Mal Opfer von Graffitiattacken geworden und die Kosten der Entfernung und Müllentsorgung würden mittlerweile mehr als 20.000 Euro betragen.

Maßnahmen für Kirche und gegen Radraser

Die ÖVP trat sogar selbst zur Karlsplatz-Putzaktion an, nun soll sich generell etwas ändern. Die Videoüberwachung des Platzes und der U-Bahn-Station solle auch auf die Kirche ausgeweitet werden, außerdem will Pasquali mehr Polizeikontrollen rund um die Karlskirche, schnellere Müllentsorgung, mehr Grünflächen in dem Gebiet und auch einen über den Karlsplatz geleiteten Radverkehr.

Apropos Radverkehr: Auf der Argentinierstraße will der ÖVP-Mann Radraser ausbremsen: "Radraser sind vor allem in der Argentinierstraße ein zunehmendes Problem. Fußgänger werden immer öfter als Bürger zweiter Klasse behandelt und gefährdet. Eine Fahrradstraße würde dieses Problem klar verschärfen", so Pasquali. Hier fordert der Wiedner Politiker einen "durchgehenden Vorrang für Fußgänger" und "bauliche Maßnahmen" gegen Radraser. Parkplätze dürften aber nicht verloren gehen.

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