"Heute"-Leser Harald* (Name von der Redaktion geändert) gönnte sich Anfang Juli etwas ganz Besonderes und bestellte sich Wein aus der Südsteiermark. Doch als das Paket endlich ankam, konnte sich der 79-Jährige nicht freuen. Die 20 Kilo schwere Lieferung wurde nämlich einfach vor der Türe gelassen – der Wiener stürzte über das Paket.
"Ich sah den Lieferwagen und ging schon die Stiege hinab. Ich öffnete das Haustor und machte mit einem Blick auf die Straße einen Schritt nach vorne. Einen Augenblick später lag ich auf dem Steinboden", so der Wiener Pensionist im "Heute"-Talk.
Dass der Lieferservice das schwere Paket nicht auf eine stilvollere Weise übergab, ärgert den 79-Jährigen. Der Vorfall blieb auch nicht ohne Konsequenzen, denn: "Ich habe mich beim Sturz am Knie und am Becken verletzt. Auch drei Wochen später kann ich aufs Golfen und Wandern vergessen." Auch Spitalsbesuche blieben dem Harald nicht erspart.
Wutentbrannt kontaktierte der Wiener den zuständigen Lieferservice "DPD" und verlangte nicht nur Erklärungen, sondern eine Entschädigung. Die Antwort? ""Für den Unfall möchten wir uns aufrichtig entschuldigen. Nach mehrmaliger Überprüfung und Besprechung intern sind wir somit zu dem Entschluss gekommen, keine Kosten dafür übernehmen zu können."
Der Fahrer werde zwar in diesem Gebiet ausgetauscht, doch laut DPD "war das Paket nicht so klein, dass man dieses übersehen hätte können". Wie Harald mit der Firma weiter verfahren möchte, ist noch unklar.