Wiener badet in eisigem Brunnen und verweigert Rettung

Ein unerwünschter Badegast weigerte sich am Samstag, einen Brunnen zu verlassen
Ein unerwünschter Badegast weigerte sich am Samstag, einen Brunnen zu verlassenLeserreporter
Ein hartnäckiger Badegast musste am Samstag von der Feuerwehr aus dem Teich der Gloriette beim Schloss Schönbrunn entfernt werden. 

Das Wiener Schloss Schönbrunn verzeichnete am Samstag seinen ersten Badegast des Jahres. Allerdings nicht im Schönbrunner Bad, wo im Sommer geplanscht werden kann, sondern in einem Brunnen. Ein Wiener stieg zur Gloriette hinauf, um sich dort bei 1°C Außentemperatur eine eisige Erfrischung zu gönnen. 

Mann weigerte sich, den Brunnen zu verlassen

Eine Sprecherin der Wiener Polizei bestätigt, dass Beamte vor Ort waren, um den Mann zu entfernen. Er befand sich allerdings nicht in Gefahr, ganz im Gegenteil – der Wiener weigerte sich, den Brunnen zu verlassen. Während kein Polizist zögern würde, für einen Ertrinkenden ins Wasser zu springen, war die Situation bei dem renitenten Badegast etwas komplizierter.  Die Beamten mussten Verstärkung von der Feuerwehr anfordern, die schließlich mit Tauchern vor Ort waren. 

Den Einsatzkräften gelang es schließlich, den Schwimmer vor sich selbst zu retten. Der Mann wurde von zwei erstankommenden Feuerwehrkräften die mit Rettungsweste und Leinensicherung durch den Brunnen zu ihm wateten aus dem Wasser geholt. Er war stark unterkühlt, er wurde von der Wiener Rettung ins Krankenhaus abtransportiert. 

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