Die Trennung von seiner Ex ließ bei einem Elektriker (36) aus Wien offenbar alle Sicherungen durchbrennen: Der in Deutschland vorbestrafte Iraner soll seine Ex-Partnerin in der Beziehung mehrmals täglich zu sexuellen Handlungen gezwungen haben, obwohl sie sich verbal dagegen wehrte.
Nach der Trennung bombardierte der auf Baustellen Beschäftigte – der auch als Paketbote arbeitete – die Frau zwischen November 2025 und Februar 2026 mit tausenden E-Mails, zahlreichen Anrufen und unzähligen Sprachnachrichten. Allein in einer Nacht soll er mehr als 60 Mal (!) angerufen haben.
Auch in ihrem Umfeld ließ er offenbar nach ihrem Aufenthaltsort suchen, habe Bekannte dazu gebracht, Nachrichten an sie weiterzuleiten und wollte ihr mit mehreren 1-Euro-Überweisungen Botschaften zukommen lassen. Sogar in eine Kirchen-WhatsApp-Gruppe ihrer Bibelgruppe dürfte er sich heimlich eingeschleust haben, hieß es.
Vor Gericht wurden am Dienstag auch Nötigungen verhandelt, da der Mann seiner Ex gedroht haben soll, sie überall "zu suchen und zu finden" oder ein intimes Video an ihre Mutter schicken wollte, wenn er nicht zu ihm zurückkomme. Wegen beharrlicher Verfolgung, Nötigung und mehrfacher Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung setzte es schließlich ein Jahr unbedingte Haft – rechtskräftig.