Am Freitag sorgte die Farbe eines Gewässers im Liesinger Stadtteil Rodaun für viel Verwirrung. "Heute"-Leser Sachar war gerade auf einem Spaziergang im 23. Wiener Gemeindebezirk, als ihm die giftgrüne Farbe ins Auge stach. "Ich dachte fast, das Wasser wäre radioaktiv verseucht", so der verwirrte Wiener im Gespräch mit "Heute".
Andere verstörte Anrainer alarmierten aus Angst, das Wasser könnte gefährlich sein, den Notruf. "Heute" sprach darüber mit einem Pressesprecher der Wiener Berufsfeuerwehr, dieser gab Entwarnung. Der Bach wurde mit dem unbedenklichen Markierungsstoff "Uranin" eingefärbt.
Ziel von solchen Färbemitteln ist es, herauszufinden, wo ein Gewässer hinfließen würde. Anscheinend wurde das Mittel bereits in Niederösterreich eingesetzt, Feuerwehrkollegen hätten es nämlich schon in Purkersdorf mitbekommen.
Auch das Magistrat für Wiener Gewässer, das MA45 hat sich die suspekte Farbe genauer angesehen und bestätigte, dass das Färbemittel komplett ungefährlich war. Wer das Gewässer allerdings eingefärbt hat, ist nach wie vor unklar.