Wiener HotVolleys sind pleite!

Herber Rückschlag kurz nach der erfolgreichem Heim-EM für den österreichischen Rekordmeister. Aufgrund fehlender Sponsoren müssen die Wiener den Profibetrieb einstellen.

18 Meistertitel, 14 Cupsiege und 2000 im Final Four der Champions League. Die HotVolleys sind seit Jahren das Volleyball-Aushängeschild Wiens. Doch nur wenige Tage nach dem Ende der Heim-EM verkündete Präsident Peter Kleinmann via Krone: "Wir sind pleite. Wir müssen nach 22 Jahren von Profi- auf Amateurbetrieb umstellen."

Hauptsponsor Telekom sprang zum Saisonende ab, ein neuer konnte bislang nicht gefunden werden. "Das können wir nicht verkraften. Es ist meine Schuld, mir gelingt es nicht, das nötige Geld aufzutreiben. Ich habe Absagen von 100 Firmen", gesteht Kleinmann, der laut eigenen Angaben bereits vor Jahren sein eigenes Gehalt halbierte.

Laut Kleinmann sind etwa eine Million Euro pro Jahr nötig, um international mitzuhalten. Zum Saisonstart nächste Woche werden die HotVolleys nur noch mit einer Amateurtruppe, bestehend aus U21-Spielern antreten. Kleinmann gibt aber noch nicht auf: "Ich kämpfe um jeden Euro, um jeden Sponsor. Wir brauchen dringend Hilfe. Es kann nicht sein, dass wir in Wien Volleyballer nicht erhalten können."

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