Mehr medizinische Versorgung für den 17. Bezirk in Wien: Schon seit 1. Juli werden im neuen PVZ17 in der Bergsteiggasse 36-38 Patienten behandelt. Nun wurde das Primärversorgungszentrum auch offiziell mit Gesundheits-Stadtrat Peter Hacker (SPÖ) und dem Hernalser Bezirksvorsteher Peter Jagsch (SPÖ) eröffnet.
Das Zentrum im vierten Stock verfügt über drei Kassenplanstellen für Allgemeinmedizin. Zusätzlich zu den Ärzten gehören diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege, Diätologie und Psychotherapie zum Team.
Angeboten werden unter anderem Blutabnahmen, Impfungen, Infusionen, Vorsorgeuntersuchungen und Wundmanagement. Ein Schwerpunkt liegt auf der Betreuung von Menschen mit chronischen Erkrankungen. Dazu kommen Psychotherapie sowie Ernährungsberatung und Diätologie.
Auch Leistungen zur HIV-Prävention gehören zum Angebot. Diese reichen von Beratung über Prä- und Post-Expositions-Prophylaxe bis zur Therapie. Zudem werden Eltern-Kind-Pass-Untersuchungen während der Schwangerschaft durchgeführt.Gewichtsmanagement mit der sogenannten "Abnehmspritze" wird als Privatleistung angeboten.
"Unsere Patientinnen und Patienten sollen möglichst viele gesundheitliche Anliegen an einem Ort und aus einer Hand betreut bekommen. Unser Ziel ist eine langfristige, vertrauensvolle medizinische Begleitung von der Prävention bis zur Behandlung chronischer Erkrankungen", erklären die Allgemeinmediziner Fabian Böhm, Markus Brose und Angelika Radlspöck vom PVZ17.
Ein weiterer Vorteil sollen die erweiterten Öffnungszeiten sein – damit soll hausärztliche Betreuung auch außerhalb der üblichen Ordinationszeiten möglich sein: Montag 7 bis 19 Uhr, Dienstag bis Donnerstag 8 bis 19 Uhr und Freitag 8 bis 17 Uhr. Annahmeschluss ist jeweils 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeit. Patienten können ausdrücklich auch ohne Termin kommen.
Auch Bezirksvorsteher Peter Jagsch (SPÖ) begrüßt das neue Angebot: "Für ein gutes Zusammenleben braucht es auch eine Gesundheitsversorgung, die für die Menschen gut erreichbar ist. Mit dem neuen Primärversorgungszentrum wird den Hernalserinnen und Hernalsern ein breites Spektrum unterschiedlicher medizinischer Angebote zur Verfügung gestellt. Das ist eine wichtige Anlaufstelle der medizinischen Versorgung in unserem Bezirk."
Mit dem Standort in Hernals wächst das Netz der Primärversorgung weiter. Laut ÖGK gibt es in Wien mittlerweile 40 Primärversorgungseinheiten, davon neun Kinder-PVE. Bis Ende 2030 sind laut Gesundheits-Stadtrat Peter Hacker (SPÖ) insgesamt 169 regionale Gesundheitszentren vorgesehen. Mindestens 80 davon sollen Primärversorgungseinheiten sein. "Mit jeder neuen Primärversorgungseinheit wird die Gesundheitsversorgung in Wien ein Stück weiter verbessert", so Hacker.