Ärger mit Mindestsicherung in Wien! "Heute"-Leser Thomas* (67, Name von der Redaktion geändert) steht vor einer schwierigen Zeit. Der Rentner bezieht derzeit Mindestpension und muss seinen Sohn (33) mit Trisomie21 versorgen. Seit seinem 18. Lebensjahr bekommt der 33-Jährige nun die Mindestsicherung – dazu muss Vater Thomas alle zwei Jahre einen Antrag neu stellen.
Doch genau hier beginnt der Frust: Während die Familie früher nur rund zwei Wochen auf das Geld warten musste, dauert es nun zwei bis drei Monate. Mitte Jänner stellte Thomas den Antrag – doch auch im März ist noch immer kein Geld eingelangt.
"Ich lebe von der Mindestpension und muss in der Zeit für alles aufkommen – etwa auch für die Werkstatt, in der mein Sohn arbeitet", schildert Thomas im "Heute"-Talk. In der Vergangenheit soll es laut seinen Angaben bereits zu einer Wartezeit von über drei Monaten gekommen sein.
Auf "Heute"-Nachfrage klärte MA 40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht) die Situation auf. Grundsätzlich wird Antragstellern empfohlen einen erneuten Antrag sechs Wochen vor dem Auslaufen der Leistung einzubringen. Ziel ist es einen möglichst nahtlosen Bezug zu ermöglichen. In Thomas' Fall lief der Bezug bis 31. Jänner – am 19. Dezember 2025 ging eine Erinnerung auf erneute Antragsstellung an den 67-Jährigen.
"Der Antrag vom 14.1. wurde bereits bearbeitet, im Februar mussten dazu noch Daten nachgefordert werden, und ist mit 17.3 positiv beschieden worden. Die Bearbeitungszeit von acht Wochen liegt damit innerhalb der gesetzlichen Frist", so die zuständige Pressesprecherin.
Am 17. März soll die Auszahlung erfolgt sein. Ob das Geld jedoch bei Thomas eingelangt ist, bleibt offen. Derr Stress sei für ihn unerträglich: "Ich bin Herz- und Lungenkrank. Ich sollte mich eigentlich nicht aufregen", so der Pensionist.