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Frau braucht dringend Hilfe, aber "niemand kann helfen"

Neben finanziellen Sorgen geht es einer Wienerin auch noch gesundheitlich sehr schlecht. Jetzt hat sie Angst, dass man ihr den Strom abdreht.
Stefan Pscheider
09.09.2023, 18:41
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Viele Österreicher durchleben im Moment eine schwierige Zeit. Die Teuerungen schlagen seit Wochen und Monaten in etlichen Bereichen zu. Einige kommen mit den Nachzahlungen einfach nicht mehr zurecht. Ähnlich geht es Wienerin Conny (Name wurde geändert). Seit über einem Jahr kämpft die alleinerziehende Mutter für sich und ihre Tochter. Doch eine finanzielle Besserung ist nicht in Sicht. Jetzt fürchtet die Wienerin, dass ihr bald der Strom abgedreht wird.

„"Ich habe große Angst, dass sie uns den Strom abdrehen!"“

"Ich gerate aufgrund der neu eingestuften Zahlungsaufforderungen der Wien Energie immer mehr in den Rückstand. Daher habe ich das Energieunternehmen um Hilfe gebeten. Ich habe große Angst, dass sie uns den Strom abdrehen!", gestand Conny. Laut der Wienerin teilte man ihr daraufhin allerdings mit, dass sie sich diesbezüglich an karitative Stellen richten solle. Man könne ihr nicht weiterhelfen. 

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Conny leidet unter Angststörungen, nimmt Antidepressiva

Nachdem Conny die Antwort erhalten hat, bricht eine weitere Welt für sie zusammen. "Da  ich berufstätig bin, bekomme ich von Sozialeinrichtungen keine Unterstützung. Jedoch bin ich aufgrund meines Morbus Chron nicht mehr arbeitsfähig. Seit Mai bin ich bereits im Krankenstand." Die derzeitige Situation belastet Conny auch psychisch enorm. Seit kurzem nimmt die alleinerziehende Mutter Antidepressiva. Sie leidet an Angststörungen und das belastet sie sehr. 

Morbus Chron:

eine chronische Erkrankung bzw. Entzündung. Sie verläuft schubweise und tritt mit typischen Symptomen wie Bauchschmerzen und starkem Durchfall auf. Die Symptome können nach dem Essen zusätzlich verstärkt auftreten. Aufgrund des entzündlichen Zustands ist auch Fieber keine Seltenheit.

Laut Wien Energie wurde bereits im Frühjahr eine Ratenvereinbarung mit Conny abgeschlossen  "Die Dame hat die vereinbarten Raten leider nicht bezahlt. Mittlerweile ist ein Betrag von über 2.547,50 Euro offen. Natürlich möchten wir ihr helfen eine Lösung zu finden. Wir stehen bereits mit ihr im Kontakt", so die Pressestelle gegenüber "Heute".

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Demnächst wird Conny – so versicherte es Wien Energie – von der zuständigen Ombudsstelle bezüglich Unterstützungsleistungen und weiterer Vorgangsweise zu ihren Teilbeträgen und Rückständen beraten. 

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