Pure Verzweiflung bei der 27-jährigen alleinerziehenden Mutter Michelle! Die Wienerin wollte vergangenen Montagmorgen ihre sechsjährige Tochter vor ihrer Volksschule in der Floridsdorfer Dunantgasse absetzen. "Nachdem die Straße zur Stoßzeit voller parkender Autos war, hielt ich für 15 Sekunden auf der Autobushaltestelle, um meine Tochter aussteigen zu lassen. Es war natürlich kein Autobus da", berichtet Michelle gegenüber "Heute".
Wenige Tage später fand die Wienerin plötzlich einen Brief in ihrem Postkasten: Eine Anonymverfügung samt 78 Euro Strafe. Der Grund: Michelle hätte rechtswidrig auf dem Fahrstreifen für die Haltestelle gehalten. Eine Schocknachricht für die alleinerziehende Mutter zweier Kinder: "In Zeiten wie diesen ist das Geld sowieso schon knapp. Diese Strafe kann ich einfach nicht nachvollziehen. Wo hätte ich sonst halten sollen?", verzweifelt die Mutter im Gespräch mit der Redaktion.
"Heute" fragte bei der MA67, dem Magistrat für Parkraumüberwachung nach, um mehr zu Michelles Fall zu erfahren. Die Magistratsabteilung wird sich nach Anfrage der Redaktion nochmals mit der Wienerin in Kontakt setzen, um den genauen Hergang zu eruieren und zu klären.
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Das freut die junge Mama sehr: "Ich habe als alleinerziehende Mutter kaum Geld zum Leben. Ich möchte es deshalb nicht nochmal riskieren, Strafe zahlen zu müssen". Sie hofft auf Kulanz seitens den Behörden.