Erst über zwei Stunden Wow, dann fast eine Stunde Stau: Eine Wienerin ärgert sich jetzt darüber, dass sie nach dem Konzert der deutschen Pop-Sängerin Sarah Connor am Samstag geschlagene fünfzig Minuten in der Tiefgarage der Wiener Stadthalle feststeckte.
"Wir waren im zweiten Untergeschoss. Bis wir aus der Garage draußen waren, dauerte es eine Ewigkeit", ließ die Besucherin im Gespräch mit "Heute" ihrem Frust lustvoll freien Lauf. Neben 109 Euro pro Ticket und 36 Euro für ein Wasser, ein Obi und zwei Sekt inklusive Pfand, kamen noch 10 Euro Parkpauschale dazu.
Dennoch bewegte sich die ersten 35 Minuten nach dem Einsteigen "absolut nichts", danach blieb es lange zäh – auch weil die Schranke nicht dauerhaft geöffnet wurde, sondern jeder einzelnd sein Ticket stecken musste. Erst um kurz nach Mitternacht war die Frau zu Hause. Für den ESC hofft sie auf "ein besseres Konzept".
Die Wiener Stadthalle war auf Anfrage zwar noch nicht erreichbar. Aber Wartezeiten dürften sich bei großen Konzerten mit Tausenden Besuchern verständlicherweise mitunter kaum vermeiden lassen. Und: Mit den Öffis ist die Stadthalle bekanntlich bestens zu erreichen.