Schockmoment in Wien-Meidling! Eine 25-jährige Wienerin wurde am Montagabend in der U6-Station Philadelphiabrücke plötzlich attackiert und beschimpft. Im "Heute"-Gespräch schildert die junge Frau unter Tränen den traumatischen Vorfall.
"So etwas ist mir noch nie im Leben passiert", erzählt die Betroffene völlig aufgelöst. Nach der Attacke habe sie sich nicht einmal mehr in die Arbeit getraut und sich krankmelden müssen.
Begonnen haben soll alles bereits beim Aussteigen aus der U-Bahn. Während die 25-Jährige mit ihrem Freund sprach, sei sie plötzlich von einer ihr völlig unbekannten Frau an der Schulter angetippt worden.
"Ich habe die Person davor noch nie in meinem Leben gesehen", betont die Wienerin. Die Fremde habe ihr daraufhin vorgeworfen, sie ausgelacht zu haben. Die 25-Jährige verneinte das und ging weiter Richtung Rolltreppe.
Doch dann eskalierte die Situation. Laut Schilderung der Betroffenen wurde sie von der Frau angepöbelt, geschlagen und schließlich an den Haaren gezogen. Dabei soll die Angreiferin sie auch als "scheiß Österreicherin" beschimpft haben.
Besonders bitter für die Wienerin: Obwohl sich zahlreiche Personen im Bereich der Station befanden, habe zunächst niemand eingegriffen. "Locker 40 Leute haben das mitbekommen", sagt sie enttäuscht.
Erst ein bislang unbekannter Mann zeigte Zivilcourage. Laut der 25-Jährigen stellte er sich der Angreiferin entgegen und forderte sie mit einem Skateboard in der Hand auf, sofort aufzuhören. Danach habe sich die Frau entfernt.
Die Wienerin erstattete mittlerweile Anzeige gegen Unbekannt. Sie hofft nun, dass die Polizei die Verdächtige ausfindig machen kann. Videomaterial aus der Station dürfte es jedenfalls geben. Dem unbekannten Helfer ist die 25-Jährige besonders dankbar. Sein Einschreiten habe womöglich Schlimmeres verhindert.
Nach der brutalen Attacke auf eine Wienerin in der U6 meldet sich nun auch die FPÖ Wien zu Wort und fordert eine rasche Aufklärung der Gewalttat. Mehr dazu hier!