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Wienerin verliert bei Buchung für Türkei-Flug 240 Euro

Eine Wienerin (25) buchte über eine Online-Plattform einen Flug in die Türkei. Durch einen Buchungsfehler dürfte sie dabei 240 Euro verloren haben.
Maxim Zdziarski
10.12.2021, 21:28

Andrea (Name von der Redaktion geändert) wollte mit ihrem Freund Ende November für einige Tage nach Istanbul fliegen. Um ihre Flugtickets zu besorgen, stieg sie über die Reiseplattform Opodo ein und bezahlte knapp 240 Euro. Nur wenige Klicks später bekam sie allerdings eine Fehlermeldung: "Entschuldigung, beim Buchungsprozess ist ein Fehler aufgetreten." Kurz danach checkte sie ihr Konto und wurde bitter enttäuscht: 237,98 Euro wurden ihr bereits abgebucht. Tickets bekam sie aber keine. 

"Natürlich habe ich sofort versucht, den Kundendienst zu erreichen. Leider vergeblich", ärgert sich die 25-Jährige im "Heute"-Talk. Online konnte sie auch nur mit einem Nachrichten-Roboter kommunizieren, der ihr erklärte, dass es keine Anfrage in der Causa gebe. Rückerstattungen könnten hingegen bis zu sechs Monate in Anspruch nehmen. "Das ist eine bodenlose Frechheit", wütet Andrea weiter. 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Damit sie den Kurzurlaub mit ihrem Freund trotzdem antreten konnte, buchte sie nach dem Ärger mit Opodo direkt über die Homepage der Fluglinie weitere Tickets um knapp 265 Euro. Nun hofft die Wienerin, doch noch an ihr verlorenes Geld zu kommen. Wann das aber sein wird, ist unklar. 

Opodo: "Es gab keine Buchung"

"Heute"kontaktierte Opodo mit dem Fall der Wienerin. Eine Firmensprecherin erklärte, dass kein Geld eingezogen worden sein soll: "Die Kreditkarte wurde über den Buchungsbetrag geblockt und sollte vom Kreditkarteninstitut wieder freigegeben sein. Es ist keine Buchung zustande gekommen." Falls der Kundin dennoch rund 240 Euro fehlen würden, müsse sie dies direkt mit dem Kreditkarteninstitut klären. 

Das tat Andrea auch und wurde ein weiteres Mal bitter enttäuscht: "Mir wurde erklärt, dass sich Opodo die Zahlung vorgemerkt hat. Wenn sie das Geld also nicht freigeben, kann mir nicht weiterhelfen."

Andrea will beweisen: "Opodo hat mein Geld und muss es freigeben."
zVg

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Verbraucherschutz warnt vor Opodo

"Heute" berichtete bereits in der Vergangenheit über Probleme mit dem Reiseportal Opodo. Die 20-jährige Elma N. wollte im August ihren wohlverdienten Urlaub in Mallorca verbringen. Doch der kam ebenfalls nicht zustande und so verlor die Wienerin etwa 2.000 Euro. Erst nach einem "Heute"-Bericht meldete sich Opodo bei der 20-Jährigen und erstattete ihr die abgebuchten Reisekosten. 2019 warnte sogar der Verbraucherschutz vor dem Portal– damals wurde vor allem die intransparente Preisgestaltung kritisiert. 

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