Zahlreiche Mitglieder der britischen Königsfamilie versammelten sich am Montag zur traditionellen Commonwealth-Day-Zeremonie in der Westminster Abbey. Nach außen gab man sich geschlossen und lächelnd. Doch hinter den Kulissen brodelte es offenbar gewaltig.
Schon vor der Kirche sorgten Aktivisten der Gruppe Republic mit gelben Plakaten und Parolen wie "Not my king" für Aufruhr. König Charles (78) soll zu seiner Schwester Prinzessin Anne (75) gesagt haben, die Lage draußen sei "nicht gut" und "ziemlich angespannt".
Wie "Daily Mail" berichtet, hat Lippenleserin Nicola Hickling einen brisanten Wortwechsel zwischen Prinz William (43) und Prinzessin Anne entschlüsselt. Der Thronfolger soll dabei gesagt haben: "Ich habe es satt, seinen Namen zu hören, um ehrlich zu sein."
Die Aussage dürfte auf den seit Jahren schwelenden Skandal um seinen Onkel Andrew (66) gemünzt sein, der das Ansehen der Krone massiv belastet. Besonders seit dessen Festnahme am 19. Februar in Sandringham steht die Königsfamilie unter enormem Druck.
Es ist nicht das erste Mal, dass William seinen Unmut über Andrew gezeigt haben soll. Bei einer royalen Trauerfeier im September 2025 soll Andrew seinen Neffen sogar um Vergebung gebeten haben – William sei jedoch distanziert geblieben und habe nicht darauf reagiert.
Wenige Wochen nach diesem Vorfall wurde Andrew unter anderem sein Prinzentitel entzogen – ein Schritt, den William Berichten zufolge maßgeblich vorangetrieben haben soll. Laut einem Enthüllungsbuch über die Royals habe der Thronfolger bereits 2019 erkannt, wie schädlich Andrew für die Monarchie ist, und frühzeitig harte Maßnahmen gefordert.