Wind-Lotterie ließ "Adler" abstürzen

Kein Glück für Österreichs Skispringer am dritten und letzten Tag in Engelberg (Sz). Weil der starke Wind immer wieder Schnee in die Anlaufspur wehte, musste der Bewerb abgebrochen werden. So ging der Sieg nach nur einem Sprung an Simon Ammann (Sz). Bester ÖSV-Adler wurde Andreas Kofler als Vierter.

Nur noch acht Springer wären im zweiten Durchgang am Start gestanden, dennoch brach die Jury ab - zum Ärger von ÖSV-Coach Alex Pointner. Man hätte den Bewerb durchbringen können, kritisierte er. Auch waren zu wenige Helfer da, um den Schnee aus der Spur zu entfernen.

Das Wetter-Chaos nutzte Ammann, um mit seinem dritten Saisonsieg die Weltcupführung zu übernehmen. Björn Einar Romören (Nor) und Daiko Ito (Jp) klassierten sich hinter dem Schweizer. Für Überflieger Gregor Schlierenzauer reichte es diesmal nur - ex aequo mit Thomas Morgenstern - für Rang sechs.

Detail: Nach Kofler, Schlierenzauer, Morgenstern, Loitzl und Thurnbichler buchten auch Koch und Müller die Tickets für die Vierschanzen-Tournee.

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