Eine Inflation von über 40 Prozent, westliche Sanktionen und die Auswirkungen der Luftangriffe Israels und der USA vom Juni 2025 belasten die iranische Regierung. Seit vergangenem Sonntag tragen Händler ihren Unmut auf die Straße.
Die iranische Regierung wollte auf die Unruhen mit dem Angebot eines Dialogs mit Vertretern von Gewerkschaften und Händlern reagieren. Ganz so friedlich dürfte es jedoch nicht abgelaufen sein.
Iranische Medien und Menschenrechtsorganisationen berichten von mehreren getöteten Demonstranten. Dies ruft nun US-Präsident Donald Trump auf den Plan. In seinem Onlinedienst Truth Social kündigte er einen möglichen Einsatz seiner Streitkräfte im Iran an, sollte die Führung in Teheran die Proteste nicht friedlich lösen können.
"Wir stehen Gewehr bei Fuß und sind bereit", so die Worte des US-Präsidenten. Laut Analysten sei dies als klare Warnung an die iranische Regierung zu verstehen. Es wird jedoch auch vermutet, dass Trump die Welt damit auf die Krise im Iran aufmerksam machen möchte.