"Viele Kubaner haben letzte Nacht ihr Leben verloren", sagte Trump am Samstag in einem Interview mit der "New York Post". "Sie haben Maduro beschützt. Das war kein guter Zug", fügte der US-Präsident hinzu.
"Kuba war immer sehr abhängig von Venezuela. Von dort bekamen sie ihr Geld, und sie haben Venezuela beschützt, aber in diesem Fall hat das nicht so gut funktioniert", sagte Trump weiter. Nähere Angaben zur Zahl der mutmaßlich Getöteten machte Trump jedoch nicht.
In der Nacht zum Samstag hatten die USA bei einem groß angelegten Militäreinsatz Ziele in Venezuela angegriffen und Maduro und dessen Frau gefangen genommen. Von Seiten Venezuelas wurden zunächst keine Opferzahlen des Angriffs bekannt gegeben. Trump zufolge wurden keine US-Staatsbürger bei dem Militäreinsatz getötet.
Kuba und Venezuela gelten als enge Verbündete. Beide südamerikanischen Länder eint eine kommunistische Ausrichtung sowie von den USA auferlegte Wirtschaftssanktionen. Caracas unterstützte Kuba zudem seit Jahrzehnten in wirtschaftlicher Hinsicht. Der US-Militäreinsatz wurde von Kuba und weiteren engen Verbündeten Maduros scharf verurteilt.
Militärische Maßnahmen gegenüber dem wirtschaftlich geschwächten Kuba ziehe er jedoch nicht in Betracht, sagte Trump weiter gegenüber der "New York Post": "Nein, Kuba wird ganz von selbst fallen."
Der US-Präsident hatte Venezuela in den vergangenen Monaten immer wieder vorgeworfen, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Die venezolanische Regierung warf den USA dagegen vor, es auf die riesigen Ölreserven des Landes abgesehen zu haben.