Das karge Ergebnis von nur 4.493 Tickets an Argentinier bei der ersten Ziehung der FIFA für die WM in Brasilien hat Entrüstung in den Medien in Buenos Aires ausgelöst. "Eine Welt-Schande!", schrieb die Sportzeitung "Ole" am Dienstag. Die Zeitung "Ambito Financiero" sah einen "bevorstehenden Konflikt".
hat Entrüstung in den Medien in Buenos Aires ausgelöst. "Eine Welt-Schande!", schrieb die Sportzeitung "Ole" am Dienstag. Die Zeitung "Ambito Financiero" sah einen "bevorstehenden Konflikt".
Argentinien hatte 266.937 Tickets beantragt, aber nur knapp 4.500 bekommen. Am Dienstag wurden insgesamt 889.305 Eintrittskarten ausgelost. Länder wie Kolumbien, die USA, Australien, die Schweiz und Japan hätten mehr Tickets empfangen, hob "Ole" hervor.
USA und England profitierten
Auch prozentuell sei Argentinien benachteiligt worden: die 4.493 Tickets entsprechen 1,68 Prozent der Bestellungen, viel weniger als die aus England (23 Prozent), USA (18), Brasilien (14) oder Deutschland (13). Die Zeitung forderte die argentinischen Fans auf, auch ohne Tickets ins Nachbarland Brasilien zu reisen.
Die meisten Tickets (71,5 Prozent) gingen mit 625.276 Karten an Fans aus dem Gastgeberland, auf Platz zwei landeten die USA (66.646), gefolgt von England (22.257) und Deutschland (18.019). Die nächste Runde läuft vom 11. November bis 28. November, in dieser Zeit werden 228.959 Tickets nach dem "First-come-First-Serve"-Prinzip vergeben.