Top-Favorit Grange (Fr) gewinnt Slalom in Garmisch, Mario Matt als bester ÖSV-Läufer "nur" auf Rang vier. Titelverteidiger Pranger auf Platz neun, Herbst out - Coach Berthold: "Wir dürfen nicht unzufrieden sein".
Schade: Österreichs Ski-Herren bleiben bei der WM in Garmisch-Partenkirchen (D) ohne Goldmedaille. Im abschließenden Slalom belegte Mario Matt als bester Österreicher Rang vier. Von Platz 15 aus raste der Flirscher mit Laufbestzeit in Durchgang zwei noch zu "Blech". "Nach dem ersten Lauf hatte ich mit nichts mehr gerechnet, am Ende aber schon noch auf eine Medaille gehofft", sagte Matt. Nachsatz: "Ich kann mir aber nichts vorwerfen. Ich habe wirklich alles versucht."
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Das hat auch Jean-Baptiste Grange. Nach den Siegen in Kitzbühel und Schladming triumphierte der 26-jährige Franzose auch beim WM-Slalom. "Ich bin so glücklich, einfach fantastisch", jubelte Grange, der Olympia 2010 noch wegen eines Kreuzbandrisses verpasst hatte.
Titelverteidiger Manni Pranger fiel von Platz sechs an die neunte Stelle zurück. "Enttäuschend", meinte der Tiroler. "Ein Spiegelbild der laufenden Saison, aber ich werde nicht aufgeben, mache sicher weiter."
Reinfried Herbst, der mit den Folgen einer Verkühlung zu kämpfen hatte, schied im zweiten Durchgang aus. "Im ersten Lauf hatte ich einen blöden Fehler, dann habe ich zu viel Gas gegeben - sehr schade."