Sebastian Vettel feierte beim Grand Prix von Japan in Suzuka einen ganz wichtigen Start-Ziel-Sieg. Der Red Bull-Pilot dominierte das Rennen nach Belieben und rückte mit dem vollen Erfolg im Kampf um den WM-Titel in der Formel 1 gefährlich nahe an Fernando Alonso im Ferrari heran. Die Vorentscheidung in diesem Rennen fiel bereits in der ersten Kurve nach dem Start. Alonso wurde in einen Unfall verwickelt und kam nicht mehr zurück auf die Strecke.
Sebastian Vettel feierte beim Grand Prix von Japan in Suzuka einen ganz wichtigen Start-Ziel-Sieg. Der Red Bull-Pilot dominierte das Rennen nach Belieben und rückte im Kampf um den WM-Titel in der Formel 1 mit dem vollen Erfolg gefährlich nahe an Fernando Alonso im Ferrari heran. Die Vorentscheidung fiel bereits in der ersten Kurve. Alonso wurde in einen Unfall verwickelt und kam nicht mehr zurück auf die Strecke.
Hinter Vettel fuhren Felipe Massa im zweiten Ferrari und der viel umjubelte japanische Lokalmatatdor Kamui Kobayashi auf die Plätze zwei und drei. Auf dem Siegertreppchen hörte sich die österreichische Bundeshymne für Red Bull zuckersüß an.
Vettel fehlen nur noch vier Punkte
Denn in der WM-Wertung trennen Vettel und Alonso plötzlich nur noch vier Punkte. "Yes, Baby, Yes", jubelte der zweifache Weltmeister unmittelbar nach dem Rennen über den Red Bull-Boxenfunk. In der Boxengasse streichelte er seinen Boliden dann zärtlich. "Es war seit Samstag ein perfektes Wochenende. Wir hatten ständig alles unter Kontrolle. Es hat sehr viel Spaß gemacht."
Vettels WM-Aufholjagd und 24. GP-Sieg, sein bereits dritter in Japan und in dieser Saison nach Bahrain und zuletzt in Singapur, war in keiner Phase des Rennens gefährdet. Vorsichtig bleiben die Hoffnungen auf den WM-Titel.
"Zur WM noch ein weiter Weg""Was die WM angeht", sagte der 25-Jährige, "ist es noch ein weiter Weg und viel zu früh zu sagen, was noch alles passiert. Wir haben aufgeholt. Doch was Ferrari in Japan passierte, kann uns auch jederzeit passieren."
Vettel so gut wie Fangio
Sebastian Vettel hat mit seinem Suzuka-Sieg schon mal zu Formel-1-Legende Juan Manuel Fangio aufgeschlossen. In der "ewigen" Rangliste verbesserte er sich auf Rang neun. Unangefochtener Spitzenreiter ist Rekordchampion Michael Schumacher mit 91 Siegen.
Alonso sagte nichts, Ferrari twitterte
Katzenjammer herrschte trotz Platz zwei durch Massa bei Ferrari. "Schade, dass Fernando nicht mit mir hier auf dem Podest stehen kann", sagte der Brasilianer. Der Spanier flog nach einer Berührung mit dem Lotus von Kimi Räikkönen von der Strecke. "Es war ein Reifenschaden, entstanden durch einen Kontakt mit Kimis Frontflügel, durch den sich Fernando gedreht hat", teilte Ferrari auf "Twitter" die Ursache mit.
"Renn-Rowdy" Grosjean
Ein Opfer der turbulenten Startphase wurde übrigens auch Vettels australischer Teamkollege Mark Webber, dessen RB8-Bolide nach einem "Abschuss" durch den französischen Lotus-Piloten Romain Grosjean beschädigt wurde. Der schon mehrfach negativ aufgefallene "Renn-Rowdy" Grosjean fasste dafür zwar eine Durchfahrtsstrafe mit zehn Sekunden Standzeit aus, doch Webber fiel weit zurück und musste sich mit Rang neun begnügen.
Endstand GP Japan:
1. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 1:28:56,242
2. Felipe Massa (BRA) Ferrari +20,639
3. Kamui Kobayashi (JPN) Sauber +24,538
4. Jenson Button (GBR) McLaren +25,098
5. Lewis Hamilton (GBR) McLaren +46,490
6. Kimi Räikkönen (FIN) Lotus +50,424
7. Nico Hülkenberg (GER) Force India +51,159
8. Pastor Maldonado (VEN) Williams +52,364
9. Mark Webber (AUS) Red Bull +54,675
10. Daniel Ricciardo (AUS) Toro Rosso +1:06,619
WM-Stand (nach 15 von 20 Rennen):
1. Fernando Alonso (ESP) Ferrari 194
2. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 190
3. Kimi Räikkönen (FIN) Lotus 157
4. Lewis Hamilton (GBR) McLaren 152
5. Mark Webber (AUS) Red Bull 134
6. Jenson Button (GBR) McLaren 131