Spanien ist der neue Weltmeister! Die FIFA-Fußball-WM 2026 ist entschieden und das Interesse der Fans war riesig. Am Sonntag, 19. Juli 2026, schalteten bis zu 2,293 Millionen Zuseher in die zweite Halbzeit von Spanien gegen Argentinien ein, im Schnitt waren es 2,247 Millionen.
Der Marktanteil lag bei 73 Prozent, bei den jungen Zielgruppen sogar bei 82 Prozent (bis 49 Jahre) bzw. 89 Prozent (bis 29 Jahre).
Wie es in einer OTS-Aussendung heißt, war das WM-Finale 2026 damit die meistgesehene ORF-Sendung seit 2020, als die "Zeit im Bild" über Corona berichtete. Sogar in der Verlängerung um Mitternacht blieben im Schnitt 2,142 Millionen Fans mit 79 Prozent Marktanteil dran. Auch die WM-Feierlichkeiten danach (bis 0.50 Uhr) verfolgten noch 1,009 Millionen bei 69 Prozent Marktanteil.
Der ORF zeigte von 11. Juni bis 19. Juli insgesamt rund 150 Stunden Fußball und übertrug 52 der 104 WM-Spiele. Insgesamt wurden damit 6,698 Millionen Fußballfans erreicht, das sind 89 Prozent aller heimischen TV-Zuseher ab 12 Jahren, wie in der Aussendung betont wird. Allein am Finaltag lag der weiteste Seherkreis bei 3,813 Millionen, also 51 Prozent der TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.
Bemerkenswert waren die Quoten bei Spielen mit Österreich: Sowohl Österreich gegen Jordanien am 17. Juni (bis zu 1,275 Millionen Reichweite) als auch Algerien gegen Österreich am 28. Juni (bis zu 1,076 Millionen Reichweite) knackten trotz der frühen Beginnzeiten um 6 Uhr bzw. 4 Uhr früh die Millionengrenze.
Ein echter Publikumshit waren auch die vom ORF – mit ORF ON als digitalem Herzstück – angebotenen Video-Streams: Allein gestern wurden 65 Millionen Nutzungsminuten gezählt, der Stream der zweiten Halbzeit des Finales erreichte mit 351.000 Zusehern einen absoluten ORF-Rekord. Die Fußballinhalte auf sport.ORF.at und im "ORF Fußball"-Special erzielten während der WM starke 106 Millionen Seitenaufrufe.
ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher betonte: "Diese Fußball-WM war in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich, was die Anzahl der Spiele betrifft, die Sendezeiten und vor allem die erstmalige Teilnahme Österreichs nach 28 Jahren. Mit einem kleinen Team in den USA das Kultstatus erlangt hat, mit neuen, spannenden Expertinnen und Experten daheim am Mediencampus und mit Kolleginnen und Kollegen aus Redaktion und Technik im Rund-um-die-Uhr-Dienst ist es gelungen, echte WM-Begeisterung zu entfachen – sei es im Fernsehen, im Radio, in den Online-Angeboten, via Social Media und mittels hervorragend genutzter Public-Viewing-Events. Mein Dank geht an die Fans, die unsere Angebote so umfassend genützt haben, und an alle beteiligten ORF-Kolleginnen und -Kollegen, die im wahrsten Wortsinn WM-reif waren. Ich bedanke mich auch bei ServusTV für die gelungene Kooperation."
Auch die tägliche WM-Berichterstattung in ORF 2 kam gut an: Die "WM Update"-Sendungen und die "Morning Show" erreichten gemeinsam einen weitesten Seherkreis von 2,111 Millionen, das sind 28 Prozent der TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Besonders viele Frauen schauten zu – der Marktanteil bei weiblichen Fans lag bei 34 Prozent. Die fleißigsten WM-Zuschauer gab’s in der Steiermark (43 Prozent Marktanteil), dicht gefolgt von Kärnten und Oberösterreich mit je 40 Prozent.
Online und per App war das Interesse ebenfalls groß: Das multimediale Angebot auf ORF ON, sport.ORF.at und im "ORF Fußball"-Special ließ keine Wünsche offen – von Live-Streams und Tactical Feeds bis zu Highlight-Videos, Storys und Live-Tickern.
Trotz nächtlicher Spielzeiten wurden die Streams und Videos-on-Demand so stark genutzt wie nie zuvor. Der Stream der zweiten Halbzeit des Finales knackte mit 351.000 Zusehern einen neuen ORF-Rekord seit 2017, dicht gefolgt von der ersten Halbzeit (350.000) und dem ersten Teil der Verlängerung (348.000). Insgesamt schafften es Streams von drei WM-Spielen über die 250.000er-Marke.
Grandiose Werte gab es auch bei der Gesamtnutzung der ORF-Video-Streams: Allein gestern wurden 65 Millionen Nutzungsminuten, 6,1 Millionen Videostarts und 1 Million zusammenhängende Nutzungen gezählt (Quelle: Online-Bewegtbild-Messung AGTT/GfK TELETEST Zensus). Die Fußballinhalte auf sport.ORF.at und im "ORF Fußball"-Special erzielten während der WM 106 Millionen Seitenaufrufe (Quelle: Interne Statistik).
Noch ein paar weitere Zahlen: Neben den 150 Stunden Live-Fußball in ORF 1 gab es für "Sport aktuell" und "Sport 20" auf ORF SPORT + insgesamt 135 Beiträge und Schaltungen. Meistgeklickter Artikel auf sport.ORF.at war "Österreich schafft nach Drama Aufstieg" mit 693.000 Aufrufen, meistgesehenes Video waren die Highlights von Österreich – Algerien mit 233.000 Aufrufen.
Auf Instagram erzielte ORF SPORT 122 Millionen Views und knackte mit mehr als 23.000 neuen Followern die 200.000er-Marke. Das reichweitenstärkste Posting war jenes zu den Feierlichkeiten des ÖFB-Teams nach dem Last-Minute-Tor gegen Algerien mit 2,3 Millionen Views.
Das "Bist du deppert!"-Posting auf TikTok kam auf 1,1 Millionen Aufrufe, das Arnautovic-Abschiedsinterview auf 645.000. Auf Facebook wurden 69 Millionen Views erzielt, auf YouTube 5,8 Millionen, mit einer Wiedergabezeit von insgesamt 98.000 Stunden. Die Story mit dem WM-Fahrplan auf tv.orf.at erreichte 1.306.517 Page-Impressions.
Auch außerhalb der eigenen vier Wände wurde fleißig geschaut: In ganz Österreich gab es 507 offizielle Public-Viewing-Events, darunter der ÖFB-Campus, das francis in Wien, die Sandburg in Linz, die Sturm Graz Sportsbar, die Seebühne Mörbisch, der Benediktinermarkt in Klagenfurt oder der Dornbirner Marktplatz. Niederösterreich hatte mit 109 Public Viewings die Nase vorn. Pro WM-Tag kamen bis zu 175.000 Besucher zusammen.
Von 18. Juni bis 20. Juli wurden außerdem täglich in der Früh die besten Tor-Szenen aus der WM-Nacht auf digitalen City Lights in Wien, Graz, Salzburg und Klagenfurt auf über 250 Screens im öffentlichen Raum gezeigt.