Doppelpack zum Auftakt

WM-Held spielt nur für USA, weil Airline Mutter abwies

Folarin Balogun ist nach dem 4:1-Sieg gegen Paraguay der US-Held. Dass er überhaupt für die USA spielt, ist die Folge einer unglaublichen Geschichte.
Sport Heute
13.06.2026, 12:04
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Eine Geschichte, die fast zu verrückt klingt, um wahr zu sein: Folarin Balogun erzielte gegen Paraguay einen Doppelpack und wurde zum Helden. Doch beinahe wäre der Stürmer nie US-Nationalspieler geworden. Ausschlaggebend dafür: Eine Fluggesellschaft, die vor 24 Jahren einer schwangeren Frau die Mitreise verweigerte.

Airline verweigerte das Boarding

Die Mutter des heutigen Stürmer-Stars, lebte damals in England und reiste während ihrer Schwangerschaft für einen Urlaub nach New York. Kurz vor der Geburt wollte sie zurück nach London fliegen. Doch daraus wurde nichts. Der Grund: Der Babybauch der werdenden Mutter war der Fluggesellschaft bereits zu groß. Das Risiko einer Geburt während des Fluges sei zu hoch gewesen. Die Airline verweigerte ihr deshalb die Mitreise.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Die Folge: Balogun kam in Brooklyn zur Welt und erhielt durch seinen Geburtsort automatisch die US-Staatsbürgerschaft. Erst rund sechs Monate später konnte die Familie schließlich nach England zurückkehren. Dort wuchs Balogun auf, begann mit dem Fußballspielen und schaffte später den Sprung in die berühmte Nachwuchsakademie des FC Arsenal.

WM26
Sport-Newsletter

KostenlosImmer aktuellAlle WM-NewsJetzt anmelden

Drei Nationen wollten ihn

Weil seine Eltern aus Nigeria stammen, er in den USA geboren wurde und in England aufwuchs, hatte Balogun später die Qual der Wahl. Gleich drei Nationalteams bemühten sich um die Dienste des Torjägers. Sowohl Nigeria als auch England und die USA wollten den Angreifer für sich gewinnen. Am Ende entschieden jedoch mehrere Faktoren zugunsten der Amerikaner.

Vor allem die Begeisterung der US-Fans beeindruckte Balogun nachhaltig. Seine Social-Media-Kanäle wurden damals regelrecht mit US-Flaggen überflutet. Auch Gespräche mit den amerikanischen Teamstars Christian Pulisic und Weston McKennie spielten eine wichtige Rolle. "Ich habe diese enorme Wertschätzung der Fans gespürt. Das hat mir die Entscheidung leicht gemacht", erklärte Balogun damals.

{title && {title} } red, {title && {title} } 13.06.2026, 12:04
Jetzt E-Paper lesen