Bei der WM

Freizeit, Spaßvögel: ÖFB-Star gibt Einblicke in Camp

Die ÖFB-Stars sind seit einer Woche im WM-Camp in Santa Barbara. Nun gab ein rot-weiß-roter Teamspieler erste Einblicke.
Sport Heute
13.06.2026, 09:13
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Am 4. Juni hob der rot-weiß-rote Team-Tross in Richtung USA ab. Mit einem Austrian-Airlines-Flieger ging es nach Los Angeles, dann weiter ins gut zwei Autostunden entfernte Santa Barbara, wo die ÖFB-Teamspieler ihre Zimmer im Ritz Carlton Bacara bezogen. Einzelzimmer, wie ÖFB-Teamspieler Michael Gregoritsch im "Canal+"-Podcast "Ohne Filter" erzählte.

Seit vergangenem Freitag trainiert Rot-Weiß-Rot nun im Harder Stadium der Universität von Santa Barbara, absolvierten Gregoritsch, David Alaba, Marko Arnautovic und Co. jeden Tag eine Einheit. Bis am Mittwoch dann ein internes Testspiel und am Donnerstag ein freier Tag auf dem Programm standen. Nun geht es für Teamchef Ralf Rangnick darum, dem ÖFB-Kader den WM-Feinschliff zu verpassen. Am Mittwoch (6 Uhr) steht schließlich in Santa Clara bei San Francisco das WM-Auftaktspiel gegen Jordanien auf dem Programm – gleich eine richtungsweisende Begegnung.

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"Sehr gut, für amerikanische Verhältnisse"

Gregoritsch gab im Vorfeld in seinem Podcast einige Einblicke in das Innere des ÖFB-Teamcamp. "Man gewöhnt sich immer mehr dran. Es ist extrem aufregend. Die Amerikaner lassen einen sich echt wohlfühlen. Ich bin auch sehr froh, wenn jetzt das Turnier losgeht, dass man auch Spiele schauen kann. Es sind perfekte Bedingungen und macht unheimlich viel Spaß", strahlte der Augsburg-Stürmer.

Ein besonderes Lob bekam das Trainingsfeld: "Der Platz ist sehr gut, für amerikanische Verhältnisse. Man merkt, dass es ein anderer Rasen ist, als der, den wir in Europa gewohnt sind. Er ist fast moosartiger, stumpfer. Und trotzdem ist er gut." Das Trainingsstadion ist bloß eine Viertelstunde mit dem Teambus vom Mannschaftshotel entfernt. Man gewöhne sich jedenfalls "am zweiten, dritten Tag daran, weil der Ball anders springt, auch anders rollt", meinte Gregoritsch.

Golf gegen den Jetlag

Doch wie läuft es abseits des einen Trainings im rot-weiß-roten Teamcamp? Da gab der Deutschland-Legionär einige Einblicke: "Wir haben zwei Pools in der Anlage, Golfplätze in der Nähe. Die Stadt Santa Barbara ist eine Viertelstunde entfernt. Es ist aber wie eine Schullandwoche, eine Klassenfahrt. Wo man am Vormittag im Training immer auf höchstem Level performt. Und du willst gewinnen, weil du willst nicht beim Abendessen sitzen und dir danach denken: Jetzt verarscht mich der schon wieder", erzählte "Gregerl", sprach über den teaminternen Ehrgeiz.

Für einige Golfrunden ist dann aber freilich auch Zeit gewesen, wie der 32-Jährige dann erzählte. "Wir haben ja wach bleiben müssen. Man ist ja fertig um halb zwei, zwei Uhr mit dem Mittagessen. Wenn man dann am Pool liegt, wäre die Gefahr für einen Nap schon sehr hoch. Wir haben schon zwei, drei Runden gespielt", erzählte der passionierte Golfer. Sein Hobby sei also das beste Mittel gegen den Jetlag gewesen. Dem Kumpel und Golf-Partner Christoph Baumgartner bei der WM nun abgeht. "Es war ein Riesenschock. Leider habe ich direkt gemerkt, dass es etwas Ernsteres ist. Es ist sehr schlimm, sehr traurig gewesen", so der Augsburg-Star, der sich freut, dass der Leipzig-Kicker in die USA nachreiste.

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Generell sei die Stimmung aber hervorragend. "Wir hängen sehr, sehr viel miteinander ab, gehen erst um 22 Uhr oder manchmal auch später ins Zimmer", plauderte "Gregerl" aus. Man vertreibe sich die Zeit mit "Kopfball-Duellen im Pool, Behandlungen, Würfelpoker". Der Schmäh rennt aber ohnehin. Und das nicht nur bei den "üblichen Verdächtigen", also Teamkapitän David Alaba und Kumpel Marko Arnautovic. Braga-Legionär Florian Grillitsch sei "einer der schlagfertigsten Menschen, die ich je kennengelernt habe. Und man muss aufpassen auf die zwei Jungen: Paul Wanner und Carney Chukwuemeka. Aber es ist eine Riesengaudi", lachte der ÖFB-Routinier. Er selbst sei erst vor kurzem beim Schlafen im Physio-Raum gefilmt worden. Mit Grillitsch könne Gregoritsch jedenfalls "stundenlang lachen. Der hat so einen smarten Schmäh".

In den nächsten Tagen steht dann aber der WM-Feinschliff endgültig auf dem Programm.

{title && {title} } red, {title && {title} } 13.06.2026, 09:13
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