Nach Lukas Weißhaidinger (Bronze, Diskus) darf Österreich bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha zum zweiten Mal über Edelmetall jubeln. Verena Preiner errang am Donnerstagabend in Doha Bronze im Siebenkampf.
Die 24-Jährige konnte ihren größten Karriereerfolg selbst kaum glauben. Sie habe schon überlegt, ob "das mit dem Siebenkampf überhaupt so richtig hinhaut", wollte sich schon auf 400 Meter Hürden spezialisieren.
In Doha zeigte sie, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Die Oberösterreicherin ließ sich an Tag 1 des Wettkampfes auch vom frühen Aus ihrer Teamkollegin Ivona Dadic nicht aus der Bahn werfen.
"Es ist verrückt! Ich war nach dem Rennen perplex und habe mal überlegt, was und wie jetzt. Einen Moment lang war ich schockiert, weil ich das Ganze nicht glauben konnte. Ich bin hierhergekommen und habe gehofft, dass ich um eine Medaille mitkämpfe. Aber dass ich das schaffe und dass es aufgeht ...", sagte sie strahlend auf Nachfrage der "APA".
Preiner erreichte hinter der Britin Katarina Johnson-Thompson (6.981 Punkte) und Nafissatou Thiam aus Belgien (6.677) mit 6.560 Punkten den dritten Platz.