WM-Schönling folgt wieder der Order des Ex-Rapidlers

Rurik Gislason kickt für Island und Sandhausen.
Rurik Gislason kickt für Island und Sandhausen.Bild: imago sportfotodienst
Bei der WM in Russland eroberte Rurik Gislason Frauenherzen. Jetzt geht es zurück in den Klub-Alltag – zusammen mit einem Österreicher.

Rurik Gislason war vor der WM nur den eingefleischtesten Fußball-Fans ein Begriff. Der 30-jährige Offensivmann kickt beim deutschen Zweitligisten Sandhausen und ist Teil der isländischen Nationalmannschaft.

Nachdem er beim 1:1 gegen Mitfavorit Argentinien bei der WM eingewechselt worden war, änderte sich das abrupt. Gislason spielte 27 Minuten lang. Am Feld blieb er unauffällig, trotzdem änderte die Partie sein Leben. Der Grund: sein Aussehen.

Der Kicker mit den blauen Augen und dem durchtrainierten Wikinger-Körper verzückte die (meist) weiblichen Fans um den Globus. 30.000 Instagram-Follower hatte er vor der Endrunde. Nach dem WM-Auftakt schnellte die Zahl auf 330.000 in die Höhe. Vor allem Südamerika fand an Gislason Gefallen. "Wie ist es nur möglich, dass man so schön ist?", twitterte etwa die brasilianische Schauspielerin Gabriela Lopes.

Mittlerweile kletterte seine Follower-Zahl auf unglaubliche 1,3 Millionen.

Kollegen pfeifen ihm nach



In der isländischen Mannschaft blieb der Trend freilich nicht unbemerkt – zum Leidwesen des Angreifers. Bewegte sich der "neue Beckham" durch das Teamquartier, pfiffen ihm die Mitspieler hinterher.

Nach dem Aus in der Gruppenphase und einer kurzen Erhohlungszeit muss er sich sich nun im Klub den Späßchen seiner Kollegen stellen.

Plötzlich ist er der bekannteste Spieler des SC Sandhausen. Er steht in der zweiten deutschen Bundesliga zusammen mit Kapitän Stefan Kulovits auf dem Feld. Der Ex-Rapidler ist mittlerweile 35 Jahre alt.

Er gibt dem WM-Schönling ab sofort wieder den Takt vor. Einen großen Vorteil hat der neue Ruhm seines Kollegen auch für den ÖFB-Legionär: In der zweiten Liga blickt auf einmal alles auf Sandhausen. Der Klub spekuliert mit einem Zuschauer-Wachstum.

Am Freitag testet Sandhausen gegen 1860 München (18:30 Uhr). (Heute Sport)

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