Falscher Ausschluss

WM-Skandal! Regelhüter geben Argentinien-Fehler zu

Das WM-Viertelfinale zwischen Argentinien und der Schweiz hat ein brisantes Nachspiel. Die Regelhüter gestehen einen folgenschweren VAR-Fehler ein.
Sport Heute
28.07.2026, 11:46
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Das WM-Viertelfinale zwischen Argentinien und der Schweiz bekommt ein bitteres Nachspiel. Das International Football Association Board (IFAB), der oberste Regelhüter des Weltfußballs, hat eingeräumt, dass der Video-Assistent im Spiel einen folgenschweren Fehler begangen hat. Ein entsprechendes Schreiben liegt "The Athletic" vor.

Im Mittelpunkt steht die Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo. Der Schweizer Angreifer war nach einem Zweikampf mit Leandro Paredes zunächst gefoult worden, Schiedsrichter Joao Pinheiro entschied auf Freistoß für die Eidgenossen und zeigte Paredes Gelb.

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Doch VAR Guillermo Pacheco griff ein und schickte den Referee zum Monitor – obwohl das laut Regelwerk gar nicht zulässig gewesen wäre.

Nach der Überprüfung nahm Pinheiro seine ursprüngliche Entscheidung zurück, wertete die Szene als Schwalbe von Embolo und zeigte dem Schweizer die Gelb-Rote Karte. Zwar kamen die Schiedsrichter letztlich zum Schluss, dass Embolo tatsächlich eine Schwalbe begangen hatte – der Weg dorthin war laut IFAB jedoch regelwidrig, weil der VAR bei einer solchen Tatsachenentscheidung nicht eingreifen darf.

Für die Schweiz hatte der Fehler gravierende Folgen. Nach dem Platzverweis kippte die Partie, Argentinien setzte sich schließlich mit 3:1 nach Verlängerung durch und zog ins Halbfinale ein. Eine Stellungnahme der FIFA zu dem inzwischen bestätigten Regelverstoß steht bislang noch aus.

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