WM-Star überfährt Mann: Haftstrafe auf Bewährung

Nach Marokkos WM-Aus überfuhr Amine Harit in seiner Heimat Marokko einen Mann. Vor Gericht kam er glimpflich mit Bewährung davon.

Schalke-Profi Amine Harit war im Juli in einen schlimmen Unfall verwickelt. Nach dem WM-Aus mit Marokko fuhrt der 21-Jährige in seiner Heimat bei einem illegalen Autorennen einen Fußgänger an, der 30-Jährige verstarb später an seinen schweren Verletzungen. Jetzt steht das Urteil gegen den Fußballer fest: Er kommt vor Gericht relativ glimpflich davon.

Kein Gefängnis



Harit wurde zu vier Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe von 780 Euro verurteilt. Gegen ihn war wegen fahrlässiger Tötung ermittelt worden. Unmittelbar nach dem Urteil wurde ihm die Ausreise verweigert, später erhielt er aber seinen Pass zurück. Seit zwei Wochen ist Harit wieder im Mannschaftstraining beim deutschen Bundesliga-Klub Schalke. Dort soll er nun behutsam wieder ins Team integriert und aufgebaut worden.

Schwerer Schock

Schalke-Manager Christian Heidel stärkt Harit den Rücken: "Es geht hier um einen 21-Jährigen, der mit einer Tragödie erst einmal klarkommen muss und die ihn sein ganzes Leben lang begleiten wird. Er hat nicht mehr wie Amine Harit gewirkt – sondern er war ganz ruhig, nachdenklich, betroffen und geschockt." (heute.at)

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