Wo Corona in Österreich derzeit am heftigsten wütet

Die Corona-Pandemie ist noch nicht überwunden.
Die Corona-Pandemie ist noch nicht überwunden.Reuters
Zwar bessert sich die Virus-Situation in weiten Teilen des Landes, in einigen Regionen explodieren die Fälle aber regelrecht.

Die Corona-Zahlen in Österreich halten sich in dieser Woche bisher auf einem stabilen Niveau. 2.117 neue Fälle waren es am Montag, 2.026 am Dienstag und 2.523 am Mittwoch. Und auch am Donnerstag, einen Tag vor dem großen Öffnungs-Gipfel, hat es erneut deutlich über 2.000 Fälle gegeben. Zudem wurde die Marke von 10.000 Todesopfern überschritten.

Konkret sollen Handel, Gastronomie, Sport, Kultur und Tourismus  aber wieder öffnen dürfen – und zwar alle Branchen "gleichzeitig". "Wir brauchen einen Schritt in Richtung Normalität", so Kurz weiter. Das Datum der Öffnungen steht aktuell zwar noch nicht (offiziell) fest, in den Medien werden aber häufig der 17. sowie der 24. Mai genannt. Die Landeshauptleute jedenfalls drängen auf Öffnungsschritte bereits am Christi-Himmelfahrts-Wochenende am 13. Mai. Mehr dazu hier >>

Die aktuellen Daten

Entspannt ist die Lage in Österreich aber nicht. Das aktuelle Arbeitsdokument der Corona-Ampel-Kommission, das "Heute" vorliegt, zeigt: Vielerorts fallen zwar die Infektionszahlen, dennoch gibt es Problem-Regionen. Vor allem im Westen des Landes steigen die Fallzahlen. Besonders betroffen ist Vorarlberg, wo vor einiger Zeit die Gastronomie wieder eröffnet wurde. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern beträgt in Vorarlberg 178,8 – im 14-Tage-Trend ist das ein Anstieg um 17 Prozent. In so gut wie allen Bezirken des Bundeslandes steigen die Zahlen. Auch in Tirol sieht der Trend nicht rosig aus mit einer Inzidenz von 220,8. In allen anderen Bundesländern sinken die Zahlen.

Besonders erfreulich entwickeln sich das Burgenland und Niederösterreich, hier gibt es jeweils einen Rückgang von 26 Prozent der Fälle. Der Oster-Lockdown half also. Wien weist eine Inzidenz von 219,3 auf, ein Rückgang von 11 Prozent. Weniger günstig sieht es in der Bundeshauptstadt bei der Belegung der Intensivstationen aus. In Wien und dem Burgenland wurde die kritische Schwelle von 33 Prozent überschritten, in Niederösterreich ist man knapp darüber.

Erfreulich ist, dass die Zahl der Erkrankten über 65, die ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben, im Land sinkt. Die einzige Ausnahme bildet Vorarlberg. Hier stieg die Zahl um 44 Prozent.

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