Diese Frage beschäftigt SkiÖsterreich, bevor heute, nur 51 Stunden nach Kitzbühel, in Schladming das nächste Slalom-Highlight steigt. Marcel Hirscher ist für 1,5 Millionen Ski-Fans am Fernseher Alleinunterhalter.
Die Zuseher können beruhigt sein: Marcel wird sich heute am "Eislaufplatz" Planai leichter tun als in Kitz. Hinter Hirscher herrscht aber gähnende Leere. Das Problem ist nicht, dass Raich, Matt oder Herbst zu langsam sind. Raich hat vor 16 Jahren in Schladming gesiegt, Matt vor 15. Die Jungen wären am Zug.
Das Problem ist: Die gibt es nicht! Viele sehen in Ex-Trainer Toni Giger den Schuldigen. ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel spricht von Over-Coaching. Ich habe den ÖSV nie von innen erlebt, kenne diese Theorie aber und halte sie für möglich.
Aus der Box-Szene weiß man, dass Karrieren von Champs oft in Garagen ohne Beleuchtung beginnen. Zu viel streicheln hilft nicht auf dem Weg zum WM-Titel. Skifahren ist ein Knochenjob. Mir tun heute beim Aufstehen jeden Tag die Knochen weh.