Im vergangenen Dezember sorgte ein Fund im Bezirk Freistadt für Aufregung: In Windhaag wurde ein toter Wolf entdeckt. Zunächst war unklar, warum das Tier verendet war – der Kadaver wurde deswegen in Wien von Experten untersucht.
Kurz darauf folgte die brisante Wende: Die Obduktion brachte ein eindeutiges Ergebnis. Der streng geschützte Wolf war durch einen Schuss getötet worden – und das ohne jede behördliche Genehmigung. Damit war klar: Hier handelt es sich um einen illegalen Abschuss.
Jetzt kommt neue Bewegung in den Fall: Wie die Polizei berichtet, sind bei der Inspektion Freistadt mehrfach anonyme Hinweise per Post eingelangt. Darin finden sich laut Ermittlern durchaus konkrete Angaben zum Vorfall.
Das Problem: Die anonymen Schreiben reichen nicht aus, um den Fall weiter aufzuklären. Für eine rechtlich verwertbare Aussage braucht es eine offizielle Einvernahme – mit Namen und Identität.
Deshalb richten die Ermittler in Absprache mit der Staatsanwaltschaft nun einen klaren Appell an die Absender und mögliche weitere Zeugen: Wer etwas weiß, soll sich bei der Polizeiinspektion Freistadt melden – diesmal nicht anonym.