Wolff sicher: "Mercedes hätte die Verhandlung gewonnen"

Mercedes-Boss Toto Wolff
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Mercedes-Boss Toto Wolff glaubt nach wie vor, beim Formel-1-Finale ungerecht behandelt worden zu sein. Dennoch verzichtete er auf eine Berufung.

Vor einer Woche hielt die Formel-1-Welt den Atem an. Lewis Hamilton und Max Verstappen lieferten sich in Abu Dhabi einen an Dramatik nicht zu überbietenden Showdown - mit dem besseren Ende für den Holländer.

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Nicht alles lief reibungslos ab, die Renn-Stewards griffen mit ihren Entscheidungen ins Rennen und in den Titelkampf ein. Mercedes war stinksauer, legte Protest gegen die Wertung ein - der wurde jedoch abgewiesen.

"Sehr starke Ausgangslage"

Lange überlegten die "Silberpfeile", in Berufung zu gehen. Schlussendlich entschied sich die PS-Schmiede dagegen, akzeptierte die Niederlage.

Teamchef Toto Wolff ist allerdings überzeugt davon, dass die Berufung durchgegangen wäre. "Rein rechtlich betrachtet, wenn es vor einem normalen Gericht gelandet wäre, dann hätten wir gewonnen", sagt der Wiener, der von einer "sehr starken Ausgangslage" spricht.

Das Problem sei jedoch, dass es einen "Unterschied zwischen Recht haben und Gerechtigkeit walten lassen" gibt. Hamilton wäre kaum am "grünen Tisch" zum Weltmeister ernannt worden, selbst wenn Mercedes vor dem Berufungsgericht gewonnen hätte, vermutet Wolff.

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