Wegen Sprit-Krise

"Worst-Case-Szenario" – Heimflüge aus Urlaub fallen aus

Schon jetzt kommt bei einigen Reisenden Sorge auf, wenn sie an ihren Sommerurlaub denken. Der Iran-Krieg wirkt sich massiv auf die Kerosinpreise aus.
Jana Stanek
26.04.2026, 15:04
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Jetzt droht der Iran-Krieg auch noch unseren Urlaub zu vermasseln. Die Blockade der Öllieferungen nach Europa schwächt das Angebot spürbar und treibt den Preis in die Höhe.

Die drohende Knappheit von Kerosin bereitet schon jetzt bei Reisenden große Sorgen. Besonders die Haupturlaubszeiten im Sommer stehen unter schlechten Sternen.

Die Schock-Vision sind Flugausfälle, das verunsichert Konsumenten. Tourismusforscher Peter Zellmann erklärt: "Es ist schon möglich, dass auch Rückflüge aus Urlaubsländern ins Heimatland nicht mehr möglich sind."

Unrentable Verbindungen eingestellt

"Natürlich ist das sehr unwahrscheinlich, aber es ist das Worst-Case-Szenario", gibt Zellmann im Gespräch mit "Heute" zu. Im schlimmsten Fall könnten Airlines aufgrund des Kerosinmangels und den damit verbundenen Kosten unrentable Verbindungen einstellen, wie auch die Arbeiterkammer Oberösterreich warnt.

Das würde für Urlauberinnen und Urlauber heißen: Die Reise muss unfreiwillig verlängert werden. "Viele Fluglinien haben ungelesenes Kleingedrucktes", warnt der Tourismusforscher. Anzuraten wäre in jedem Fall, mit der betroffenen Airline im Vorhinein Kontakt aufzunehmen und etwaige Unsicherheiten abklären zu lassen, denn "nix ist fix", betont der Experte.

Das rät der Experte

Es sei auf jeden Fall empfehlenswert, geplante Reisen über ein Reisebüro zu buchen, so könne man sich gegen plötzliche Stornierungen am besten absichern.

Ohnehin ist sich Zellmann aber sicher: "Es wird sicher weniger Flugreisen geben. Dann eher eine Autoreise an die Adria oder Urlaub im Heimatland." Vor allem von Fernreisen in den Nahen Osten oder nach Afrika würde Zellmann nicht empfehlen.

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