Beim Wiener Sportklub lebt die Chance auf den Klassenerhalt weiter. Die Dornbacher feierten im Keller-Duell gegen Donaufeld einen klaren 3:0-Auswärtserfolg. Dabei tat sich die Uhlig-Elf über lange Strecken aber schwer. Die harmlosen Donaufelder können nun endgültig für die Stadtliga planen.
Beim Wiener Sportklub lebt die Chance auf den Klassenerhalt in der Regionalliga Ost weiter. Die Dornbacher feierten im Keller-Duell gegen Donaufeld einen klaren 3:0-Auswärtserfolg. Dabei tat sich die Uhlig-Elf über lange Strecken aber schwer. Die harmlosen Donaufelder können nun endgültig für die Stadtliga planen.
Anstatt eines hochklassigen Schlagerspiels bekamen die rund 1.000 Zuschauer auf dem Donaufeld-Platz ein Abstiegs-Duell mit viel Kampf und Krampf zu sehen. Der erste Aufreger der Partie war gleich ein Kurioser. In der fünften Minute musste Sportklub-Keeper Martin Fraisl sein Tormanntrikot wechseln. Das Alte war zerrissen, die Partie kurz unterbrochen, bis Ersatz aus der Kabine besorgt wurde.
Der erste fußballerische Höhepunkt gelang WSK-Offensivspieler Aleksander Kostic in der 18. Minute mit einem Distanzschuss aus 18 Metern, den Donaufeld-Keeper Pulker aber sicher abfing. Danach herrschte viel Kampf im Mittelfeld vor, der Sportklub tat sich schwer, Torchancen herauszuspielen. Erst in Minute 34 zog Raphael Pollack von der Strafraumgrenze ab, Pulker wehrte zur Ecke ab. Mit der größten Torchance vor der Halbzeitpause scheiterte erneut Kostic mit einem zu schwachen Abschluss (42.).
Dornbacher Führung
Vom Heimteam aus Floridsdorf war über die gesamten ersten 45 Minuten nichts zu sehen. Das änderte sich auch zu Beginn des zweiten Durchgangs nicht. Stattdessen vergab der Sportklub-Legionär Yunes de Leon nach Zuspiel von der linken Seite frei stehend im Strafraum (59.). Die Jaschke-Elf wurde erst in der 65. Minute so richtig gefährlich. Michel Sandic zog aus gut 20 Metern ab, Fraisl hielt mit einer Glanzparade.
Doch keine drei Minuten später gingen die Dornbacher verdient in Führung. Yunes spielte Mario Fürthaler aus, stand plötzlich allein vor Donaufeld-Keeper Pulker und schob seelenruhig zur mehr als verdienten Führung der Hernalser ins lange Eck ein (68.). Danach war der Widerstand der Donaufelder gebrochen. In der 74. Minute erhöhte der starke Kostic nach einem Solo auf der rechten Seite aus spitzem Winkel auf 2:0.
Beim dritten Treffer patzte die Donaufeld-Defensive, klärte den Ball nicht konsequent genug, Daniel Jank erkämpfte sich die Kugel im Strafraum und zog ab (77.). Donaufeld-Keeper Pulkewr machte dabei keine gute Figur. Danach musste sich der Coach des Aufsteigers, Stefan Jaschke, die Schlussminuten nach zu heftigem Protest von der Tribüne ansehen.