Kult-Figur im Dschungel

Wusstest du das? Dr. Bob ist in Wahrheit gar kein Arzt

Sobald eine Dschungelprüfung ansteht, fällt der legendäre Satz: "Hier kommt Dr. Bob!" Doch kaum jemand kennt seine echte Geschichte.
Heute Entertainment
24.01.2026, 17:05
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Ohne ihn wäre das Dschungelcamp nur halb so nervenaufreibend: Dr. Bob ist seit der allerersten Staffel 2004 fixer Bestandteil der RTL-Show und für viele Fans längst eine Kultfigur. Ruhig, sachlich, immer an der Seite der zitternden Kandidaten. Aber wer steckt eigentlich hinter dem Mann mit dem beruhigenden Blick?

Sein echter Name lautet Robert "Bob" McCarron. Geboren wurde er am 28. Jänner 1950 in London, heute lebt er mit seiner Frau Annette auf einer Farm zwischen Sydney und Canberra. Gemeinsam haben sie zwei Kinder, Kate und Jae. Sternzeichen? Wassermann. Was bei so viel Geduld im Dschungel durchaus Sinn ergibt.

Er engagiert sich auch sozial

Zum Dschungelcamp kam McCarron übrigens eher zufällig. Bei den Dreharbeiten zu den "Matrix"-Filmen wurde er entdeckt und für das Format angefragt. Denn: Bob ist seit den 1970er-Jahren in der Filmbranche tätig, arbeitete als Spezialeffektkünstler und Maskenbildner, sogar für Regie-Legende Peter Jackson („Herr der Ringe“).

Schon 2003 war er in der britischen Version der Show als "Medic Bob" dabei, ein Jahr später folgte der Wechsel ins deutsche Dschungelcamp. Dort wurde er endgültig zu "Dr. Bob".

Und jetzt die große Überraschung, haltet euch fest: Dr. Bob ist gar kein Arzt. Zumindest kein klassisch ausgebildeter Mediziner. Trotzdem ist er für den Job im Camp perfekt qualifiziert. Denn McCarron ist Wildbiologe, ausgebildeter Rettungssanitäter und verfügt über eine Zusatzausbildung in Tropenmedizin. Also genau der Mann, den man an seiner Seite haben will, wenn plötzlich Spinnen geschluckt oder Krokodile gestreichelt werden müssen.

Auch abseits des Camps engagiert sich Bob stark sozial. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney war er als medizinischer Leiter im Einsatz. Nach der Tsunami-Katastrophe auf Sumatra half er 2004 sechs Wochen lang ehrenamtlich vor Ort. Für dieses Engagement wurde er mit der "Medal of the Order of Australia" ausgezeichnet. Daher auch das Kürzel OAM hinter seinem Namen.

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