Wütende Austria-Fans wollten den Platz stürmen

Mini-Platzsturm in Wien-Favoriten! Knapp 30 Austria-Fans wollten den Platz stürmen. Kapitän Florian Klein musste zum Rapport.
Nach dem 2:2 gegen den SKN St. Pölten lagen bei den Austria-Fans die Nerven blank. Die Veilchen warten weiter auf den ersten Sieg in der Meistergruppe, einige Austria-Fans wollten nach Abpfiff den Platz stürmen.

Knapp 30 wütende Fans drangen von der Tribüne auf den Spielfeld-Rand vor und konnten nur vom Ordnerdienst und der Polizei aufgehalten werden. "Wir haben die Schnauze voll", skandierten die erbosten Veilchen-Anhänger.

"Es ist nicht fein, aber ich verstehe sie, dass sie wollen, dass wir alles geben", kommentierte Doppel-Torschütze Alon Turgeman die Szenen um die Fans.

CommentCreated with Sketch.28 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Erst als Kapitän Florian Klein zum Rapport erschien, beruhigte sich die Situation. In Wien-Favoriten brodelt es, nur sportlicher Erfolg kann die Lage wieder beruhigen.

"Die Mannschaft und die Spieler selbst müssen das mit den Fans regeln. Es war sehr wenig von uns", meint auch Trainer Robert Ibertsberger.

Die Austria-Fans sind wütend
Die Austria-Fans sind wütend

Muhr und Kraetschmer mit Verständins für Fans



Die Fans stellten auch Wirtschaftsvorstand Markus Kraetschmer und den sportlichen Leiter Ralf Muhr zur Rede. Bis weit nach dem Spiel wurde auf der Trainerbank emotional diskutiert.

"Die Fans haben ihrem Unmut freien Lauf gelassen. Das haben wir ihnen so mitgeteilt, wir sind genauso enttäuscht wie die Anhänger", erklärte Muhr.

"Es ist in Ordnung, wir haben absolutes Verständnis für die Fans. Wie wir uns präsentiert haben, das kanalisiert sich in Fan-Frust. Es ist mir klar, dass ich auch ein Sündenbock bin", so Kraetschmer.



(pip)

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