Xbox-Gamer erlebten am Montag einen echten Albtraum: Rund 20 Stunden lang war das Xbox-Netzwerk von Microsoft massiv gestört. Nutzer konnten sich nicht in ihre Konten einloggen und ihre Spiele nicht starten.
Die Probleme begannen am frühen Montagmorgen. Microsoft meldete zunächst Störungen bei Konten und Profilen, im Store und bei den Apps. Am Nachmittag kam die Kategorie Spiele dazu.
Besonders bitter: Auch Disc-Spiele waren betroffen, nach Angaben von heise online. Wer also eine physische Spielscheibe im Laufwerk hatte, kam trotzdem nicht ins Spiel. Diese Probleme wurden am Montagabend behoben.
Die restlichen Störungen dauerten länger an. Erst in der Nacht zum Dienstag meldete Microsoft, dass alle Spiele wieder funktionieren und auch Anmeldungen und Käufe wieder möglich sind.
Als Ursache nannte Xbox-Technikchef Scott Van Vliet einen Ausfall des Lizenzsystems, der auf abhängige Dienste durchschlug.
Viele Xbox-Nutzer sind besonders verärgert: Wer eine physische Fassung kauft, will eigentlich unabhängig von Servern und Konten sein. Der Vorfall zeigt, dass diese Unabhängigkeit in der Praxis kaum noch existiert.
Moderne Konsolenspiele hängen an einem Nutzerkonto, laden Updates nach und prüfen Berechtigungen online. Auch Datenträger sind davon nicht ausgenommen.