Kindergruppen auf der Straße: Da müssen Betreuer besonders vorsichtig sein. Eine Entlastung bieten sogenannte "ZamZams" oder auch "Spazierraupen".
"Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, ihre Sicherheit mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu gewährleisten – im Großen wie im Kleinen. Mit der Verteilung der Spazierraupen erhöhen wir die Verkehrssicherheit und erleichtern gleichzeitig den Betreuungsalltag für Pädagogen", so Udo Landbauer (FPÖ), Landeshauptfrau-Stellvertreter und Verkehrslandesrat.
Die Spazierraupen seien bei Kindern ein "beliebtes Helferlein" und mit 10 Haltegriffen versehen. Außerdem bieten sie auch reflektierende Materialien. Die Initiative stammt von Radland Niederösterreich und ÖAMTC.
Karl Bauderer, ÖAMTC-Stützpunktleitung für Wien, Niederösterreich und das Burgenland erläutert: "Sie helfen, dass Gruppen zusammenbleiben und sich sicher durch den Verkehr bewegen. Besonders an unübersichtlichen Stellen wie Kreuzungen erleichtern sie das Überqueren und entlasten so die aufsichtführenden Personen."
"Es freut uns sehr, dass wir auch weiterhin viele Einrichtungen unterstützen können: Kindergärten, Sonderschulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in Niederösterreich können unsere 'ZamZams' kostenlos unter https://radland.at/spazierraupe bestellen", so Susanna Hauptmann, Geschäftsführerin von Radland Niederösterreich.
Seit dem Jahr 2023 wurden circa 1.200 Spazierraupen an Kindergärten sowie Betreuungseinrichtungen in Niederösterreich übergeben. Vor Kurzem bekam "Lerntiger" 14 Helferlein. "Lerntiger" ist eine gemeinnützige Einrichtung für schulische Nachmittagsbetreuung in Niederösterreich.