Sport

Zeit der Jänner-Klassiker startet in Zagreb

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:49

Die Zeit der Jänner-Klassiker im alpinen Ski-Weltcup beginnt 2015 wieder in Zagreb. Mussten im Vorjahr die Rennen wegen Schneemangels nach Bormio verlegt werden, sind diesmal die Slaloms für Damen (4.) und Herren (6. Jänner) dank eines Kälteeinbruchs gesichert. Nahe der kroatischen Hauptstadt beginnt damit auch der Monat, in dem die wichtigsten Vorentscheidungen im Kristallkugel-Kampf fallen.

Die Zeit der Jänner-Klassiker im alpinen   beginnt 2015 wieder in Zagreb. Mussten im Vorjahr die Rennen wegen Schneemangels nach Bormio verlegt werden, sind diesmal die Slaloms für Damen (4.) und Herren (6. Jänner) dank eines Kälteeinbruchs gesichert. Nahe der kroatischen Hauptstadt beginnt damit auch der Monat, in dem die wichtigsten Vorentscheidungen im Kristallkugel-Kampf fallen.

Speziell die ÖSV-Damen sind nach den beiden Slaloms auf den eher leichteren Ersatz-Hängen in Aare und im Kühtai froh, dass es endlich wieder richtig zur Sache geht. Am Pass Thurn trainierten Nicole Hosp und Co am Freitag und Samstag, ehe es per Auto in Richtung des tausend Meter hohen Zagreber "Bärenberges" ging.

Favoritin auf den Titel der "Schnee-Königin" bei der Snow Queen Trophy am Sonntag ist aber Mikalea Shiffrin. Die Weltmeisterin hat sich hier vor zwei Jahren mit 17 Jahren zur jüngsten Zagreb-Siegerin aller Zeiten gemacht und ist nach einigen Materialproblemen zum Saisonbeginn wieder in Topform. Die mehrfach gekrönte Zagreb-Königin ist aber die vergangenen Herbst zurückgetretene Marlies Schild, die hier gleich vier der bisher neun seit 2005 ausgetragenen Slaloms gewonnen hat.

Hosp freut sich auf selektiven Hang

Aktuellste ÖSV-Slalomsiegerin ist Nicole Hosp. "Zagreb ist ein extrem langer Slalom. Der Hang hat alles, was ein guter Slalomhang braucht", freut sich auch die seit ihrem Aspen-Sieg podestlose Tirolerin auf ein anspruchsvolles Rennen. Hosp hat nach mehreren vierten Plätzen noch eine Rechnung mit dem Sljeme offen und will endlich aufs Stockerl.

"Ich möchte mich endlich mit diesem Hang versöhnen", meinte Hosp. Ihre Zuversicht ist groß. "Der Hang ist mit Lienz vergleichbar, wo ich gute Erinnerungen habe." Die Bichlbacherin wähnt sich zudem in Form. "Es spricht also nichts dagegen, warum es heuer nicht einmal gut gehen sollte."

Flutlicht-Einsatz für die Herren

Die Herren sind am Dreikönigstag wieder mit einem Flutlicht-Slaloman der Reihe. Hirscher war vor zwei Jahren schon zum zweiten Mal in Folge erfolgreich geblieben, das hat in den bisher sechs Auflagen des Herrenslaloms seit 2008 sonst keiner geschafft.

Für den Salzburger beginnt auch jene Phase, in der er die Weichen in Richtung vierten Weltcup-Gesamtsieg in Folge stellen muss. Gleich fünf Slaloms stehen vor der WM noch auf dem Programm, dabei kann sich der Weltmeister entscheidend vom norwegischen Speed-Ass Kjetil Jansrud absetzen. In Zagreb reicht Hirscher schon Platz vier, um Jansrund von der Spitze zu verdrängen.

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