Sexuelle Belästigung?

Zettelchen im Zimmer: Heftiger Vorwurf gegen Will Smith

Hollywood-Skandal zu Jahresbeginn: Ein Musiker wirft Will Smith sexuelle Belästigung und unrechtmäßige Kündigung vor.
Heute Entertainment
06.01.2026, 16:03
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Der Start ins Jahr 2026 bringt für Hollywood-Star Will Smith unangenehme Schlagzeilen. Der Violinist Brian King Joseph, bekannt aus der US-TV-Show America’s Got Talent, reichte Klage gegen den 55-Jährigen ein. Grund: sexuelle Belästigung und unrechtmäßige Kündigung während der Welttournee zu Smiths Album Based on a True Story: 2025.

Laut der Klageschrift ereignete sich der Vorfall im März 2025 in Las Vegas. Joseph soll in sein Hotelzimmer zurückgekehrt sein, nur um dort beunruhigende Gegenstände zu finden: HIV-Medikamente mit dem Namen einer anderen Person, handschriftliche Zettel mit eindeutigen Nachrichten, Feuchttücher, ein roter Rucksack und weitere Dinge. Die Notiz, auf der stand "Ich bin spätestens um 5:30 Uhr zurück… nur wir", sei mit einem Herz und dem Namen "Stone F." signiert gewesen.

Smiths Anwalt weist alle Anschuldigungen ab

Joseph wirft Smith vor, dass sein Management absichtlich seine Zimmerschlüssel verloren habe, wodurch die unbefugte Person Zugang hatte, und dass Smith ihn "gezielt auf sexuelle Ausbeutung vorbereitet" haben soll. Nachdem Joseph den Vorfall meldete – an das Hotel, die Polizei und Smiths Team – sei er kurz darauf gekündigt worden. Er fordert nun Schadensersatz wegen emotionaler Belastungen, PTBS und wirtschaftlicher Schäden.

Die Vorwürfe haben Smiths Anwalt Allen Grodsky umgehend zurückgewiesen. In einem Statement gegenüber People heißt es: "Die Anschuldigungen sind falsch, unbegründet und rücksichtslos. Sie werden kategorisch zurückgewiesen, und wir werden alle rechtlichen Mittel nutzen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen."

Joseph war seit Dezember 2024 Teil von Smiths Tour und begleitete ihn auf mehreren Auftritten weltweit. Laut Klageschrift war der Vorfall im Hotel nur der Höhepunkt einer Reihe von traumatischen Ereignissen, die er während der Zusammenarbeit erlebt haben soll.

Die Situation bleibt hochbrisant: Während Joseph die schwere emotionale Belastung betont, verteidigt Smith seinen Ruf vehement. Ob und wie es zu einer gerichtlichen Klärung kommt, wird nun von den Gerichten entschieden.

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