Manager zieht vor Gericht

Zoff um Hofreitschule: Ex-Chef will 1 Million vom Staat

Der Streit um die Spanische Hofreitschule geht in die nächste Runde: Ex-Geschäftsführer Alfred Hudler klagt auf rund eine Million Euro.
Wien Heute
24.03.2026, 16:15
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Neue Runde im Streit der Spanischen Hofreitschule mit ihrem Ex-Geschäftsführer Alfred Hudler. Dieser brachte nun am Arbeits- und Sozialgericht Klage ein, verlangt die Auszahlung seines im Vorjahr frühzeitig beendeten Fünf-Jahres-Vertrags. Insgesamt fordert Hudler rund eine Million Euro. Im September war Hudler vom Ministerium als Geschäftsführer der Spanischen Hofreitschule entlassen worden.

Grund soll ein Finanzskandal gewesen sein, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdacht auf Untreue. Offene Rechnungen von über 700.000 Euro sollen liegen geblieben sein. Ein Teil der Ermittlungen wurde aber bereits eingestellt. Die Hofreitschule kündigte ihrerseits laut "Standard" eine Gegenklage an, man werde auf dem Schaden nicht sitzenbleiben, heißt es. Für Hudler gilt die Unschuldsvermutung.

Neue Leitung ab April

Am 1. April übernimmt Alexandra Kaszay den Chefsessel in der Spanischen Hofreitschule. Insgesamt 58 Bewerbungen gingen laut Aufsichtsrat ein.

Zuvor hatte Maria Patek, ehemalige Sektionsleiterin im Landwirtschaftsministerium, übergangsweise die Leitung der Hofreitschule inne.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 24.03.2026, 16:28, 24.03.2026, 16:15
Jetzt E-Paper lesen