"Baden auf eigene Gefahr"

"Zu heiß" – Wiener planschen mit Bier in City-Brunnen

Am Freitagnachmittag machte die Hitze zahlreichen Personen zu schaffen. Zwei Wiener griffen daher zu einer unkonventionellen Lösung.
Justine Gull
20.06.2026, 14:31
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Plitsch, platsch in der Wiener City: Am Freitagnachmittag kletterten die Temperaturen in der Bundeshauptstadt auf bis zu 34 Grad. Wer keinen Zugang zu einem Becken oder Rooftop-Pool hat, muss bei der Hitze kreativ werden. Gerade in der Innenstadt sind schattige Plätze und Abkühlungsmöglichkeiten relativ begrenzt.

Während es zahlreiche Wiener daher in Freibäder oder an die Donau zog, wählten zwei Männer einen eher überraschenden Badespaß. Ausgestattet mit einem aufblasbaren Delfin und Bierdosen, machten es sich die beiden in dem Donnerbrunnen am Neuen Markt gemütlich.

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Eine "Heute"-Leserin erblickte die zwei Männer gegen 17.00 Uhr und musste über diese kreative Abkühlungs-Technik schmunzeln. "Es ist einfach zu heiß", befand auch die Wienerin.

Auf keinen Fall hygienisch

Auch, wenn sich an heißen Tagen immer wieder Menschen in Wiener Denkmalbrunnen abkühlen, raten die Behörden davon ab. Zwar wird das Baden alleine dort nicht bestraft, empfohlen ist es jedoch keineswegs.

Laut MA 31 befinden sich in den Brunnen immer wieder Verunreinigungen und Gegenstände, die ein Verletzungsrisiko darstellen – "Heute" berichtete. So könnten etwa Glasscherben im Wasser liegen. Zudem sei die Wasserqualität nicht für Badezwecke geeignet. "Teilweise verrichten Personen in den Brunnen sogar ihre Notdurft", erklärte eine Sprecherin. Wer dennoch ins Wasser steigt, tut dies daher auf eigene Gefahr.

Dabei gibt es in Wien zahlreiche Möglichkeiten, sich kostenlos abzukühlen. Von der Donauinsel über die Alte Donau bis hin zur Neuen Donau stehen zahlreiche frei zugängliche Badeplätze mit Liegewiesen, Stegen und teils sogar Sandstränden zur Verfügung.

{title && {title} } Gul, {title && {title} } 20.06.2026, 14:31
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