Der Sommer steht vor der Tür, die Temperaturen klettern bis Ende der Woche auf über 30 Grad – und wer in Wien Abkühlung sucht, muss dafür nicht tief in die Tasche greifen. Von der Donauinsel bis zur Alten Donau locken zahlreiche frei zugängliche Badeplätze mit Liegewiesen, Sandstränden und Stegen.
Besonders im Fokus steht der neue Pier 22 bei der Reichsbrücke. Wo früher die "Sunken City" war, gibt es heute Badeplattformen, Sportflächen, Liegewiesen und direkten Zugang zur Neuen Donau. Auch Duschen und Gastronomie sind vorhanden – im Mittelpunkt sollen aber die kostenlosen Freizeitmöglichkeiten stehen.
"Während in anderen Bundesländern Wasserzugänge zunehmend privatisiert werden, der freie Zugang zum Wasser immer schwieriger wird, geht Wien seit Jahren den umgekehrten Weg: Wir öffnen und attraktivieren Flächen und bauen das kostenlose Freizeitangebot laufend weiter aus. In Wien gibt es mittlerweile mehr als 63 Kilometer frei zugängliche Ufer entlang der Naturgewässer mit einem europaweit einzigartigen Angebot an kostenlosen Bade- und Freizeitmöglichkeiten", so die für Wiens Gewässer zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ).
Die Donauinsel zählt mit ihren über 40 Uferkilometern zu den beliebtesten Sommerdestinationen der Stadt. Ursprünglich in den 1970er-Jahren als Hochwasserschutzmaßnahme errichtet, laden heute entlang der Donauinsel zahlreiche Bade-Hotspots zum kostenlosen Sprung in die Neue Donau ein.
Nicht nur an der Neuen Donau finden Wienerinnen und Wiener kostenlose Erholung. Auch an der Alten Donau gibt es zahlreiche frei zugängliche Plätze mit Liegewiesen und Badestegen.
Zu den bekanntesten zählt das Arbeiter*innenstrand mit seiner großen Grünfläche und naturnahen Wasserzugängen. Ebenfalls beliebt sind die Strombucht am Dampfschiffhaufen sowie die neuen Stege und Schwimmplattformen an der Oberen Alten Donau. Im Bank Austria Park lässt sich der Badeausflug sogar mit einem Spaziergang zwischen Kunstwerken verbinden.