Ex-"Sunken City"

Sommer-Start! "Pier 22" auf der Donauinsel  ist fertig

Das Freizeitareal auf der Donauinsel bietet auf 13.000 Quadratmetern Liege- und Sportflächen, freie Wasserzugänge und drei Lokale.
Wien Heute
06.05.2026, 13:28
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Das Freizeitareal "Pier 22" auf der Donauinsel ist rechtzeitig zur Sommer-Saison 2026 fertiggestellt. Seit 2023 wurde der Bereich rund um den markanten Leuchtturm bei der U1-Station Donauinsel abschnittweise umgestaltet. Die frühere "Sunken City" mit verbauten Ufern und in die Jahre gekommenen Lokalen wurde durch eine offene Parklandschaft ersetzt.

Heute bietet das Areal Liegeflächen, Badeplattformen, freie Wasserzugänge und eine Fitnesslandschaft. Bereits seit Herbst steht zudem eine große überdachte Sportfläche kostenlos zur Verfügung. Mit der Fertigstellung des neuen "Insel-Restaurants" ist das Projekt nun abgeschlossen. Aktuell läuft bereits ein Soft Opening, ab 18. Mai startet der Vollbetrieb.

Mit "Insel-Restaurant" nun drei Lokale

"Ich freu mich riesig, dass wir dieses großartige neue Freizeitparadies am Wasser planmäßig und pünktlich zur neuen Saison fertiggestellt haben! Die 2024 und 2025 eröffneten Abschnitte haben sich sofort zu Publikumsmagneten entwickelt – die Menschen genießen die neuen schattigen Plätze, Liegeplattformen und freien Wasserzugänge ohne Konsumzwang!", meint Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ).

Mit dem neuen "Insel-Restaurant" (im Hintergrund) gibt es nun drei gastronomische Angebote.
Stadt Wien/Rene Wallentin

Besonders wichtig seien bei der Neugestaltung Gratis-Infrastruktur und konsumfreie Zonen gewesen. "Mit dem neuen 'Insel-Restaurant' stehen nun außerdem drei gastronomische Angebote zur Verfügung – alle mit großzügigen Gäste-Terrassen und tollem Ausblick auf das Wasser", so Sima weiter.

Projekt hat eine lange Vorgeschichte

Das neue "Insel-Restaurant" setzt auf mediterrane und regionale Küche mit hausgemachter Pasta und Steinofenpizza. Neben einem großen Innenbereich gibt es auch eine großzügige Terrasse mit Blick aufs Wasser. Bereits im Vorjahr eröffneten das "Lighthouse Cafe" direkt bei der U-Bahn und das "Outdoor Café – INKA". Ergänzt wird das Angebot auch heuer wieder durch mehrere Foodtrucks.

Die Stadt erinnert auch an die lange Vorgeschichte des Projekts. Nach der Räumungsklage bei der damaligen Copa Cagrana 2010, einem Höchstgerichtsurteil zugunsten der Stadt und mehreren Wettbewerben wurde zunächst der CopaBeach modernisiert. Danach fiel die Entscheidung, auch die sanierungsbedürftige "Sunken City" neu zu gestalten. 2023 starteten schließlich die Bauarbeiten.

Liegeflächen und Badeplattformen

Die neue Anlage umfasst unter anderem großzügige Liegeflächen, frei zugängliche Sportgeräte, Duschen, einen Flachwasserbereich für Kinder sowie barrierefreie Badeplattformen mit begrünten Inseln. Das gesamte Areal liegt nur wenige Meter von der U1-Station Donauinsel entfernt.

Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) spricht von einem "Gewinn für die Donaustädterinnen und Donaustädter". Besonders die konsumfreien Zonen und die frei zugänglichen Freizeitflächen würden den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen.

Sonnenstrom für das Areal

Auch Neos-Umweltsprecherin Angelika Pipal-Leixner zeigt sich zufrieden: "Der 'Pier 22' ist eine echte Wiener Erfolgsgeschichte. Gerade weil Wien wächst, brauchen wir solche Orte zum Atmen - eine grüne, offene Parklandschaft mit freien Wasserzugängen und Liegeflächen, die allen Wienerinnen und Wienern gehören."

Sowohl das Sportfeld als auch das neue Restaurant wurden mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Auf dem Dach des Sportfeldes befinden sich 90 PV-Elemente mit insgesamt 40,65 kWp Leistung. Das Restaurant verfügt über weitere 84 PV-Elemente mit 38,20 kWp. Der erzeugte Strom wird unter anderem für Beleuchtung und Energieversorgung genutzt, Überschüsse werden ins Netz eingespeist.

Hochwasserschutz spielte Rolle

Bei der Gestaltung des Areals musste auch der Hochwasserschutz berücksichtigt werden. Die Neue Donau dient als Entlastungsgerinne für die Donau und ist ein zentraler Teil des Wiener Hochwasserschutzes. Laut Stadt Wien habe sich das System zuletzt beim Rekordhochwasser im September 2024 bewährt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 06.05.2026, 14:17, 06.05.2026, 13:28
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