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Zu lauter Sex! Nachbar droht Wienerin mit Vergewaltigun

In der Wiener Donaustadt attackierte ein Mann am Donnerstag eine Frau vor einer Bim-Station. In seinem Gemeindebau ist der Rowdy kein Unbekannter.
Robert Cajic
08.07.2023, 11:49
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Erst am Montag versetzte ein mutmaßlicher Frauenmord am Wiener Brunnenmarkt das Land in Schock, am Dienstag deckte "Heute" einen weiteren Akt der Aggression gegenüber einer Frau auf. Im 22. Wiener Bezirk drohte ein Mann einer Frau mitten auf der Straße mit einer Vergewaltigung. 

Mann reagiert mit Drohung auf Beschwerbebrief

Immer wieder soll ein Pärchen in dem Gemeindebau mit lautem Stöhnen den Anrainern den Schlaf rauben. Aus diesem Grund verfasste "Heute"-Leserin Emina (24) am Donnerstag einen Zettel, den sie in das Stiegenhaus ihres Gemeindebaus klebte. "In den letzten Wochen haben wir uns regelmäßig Ihr Stöhnen mitten in der Nacht anhören müssen. Sie können Ihre Aktivitäten auch in einer angemessenen Lautstärke ausführen", so Eminas Bitte.

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Als die 24-Jährige den Zettel in den betroffenen Stiegen anbrachte, stieß sie auf den wütenden Bewohner, der diese Beschwerde nicht auf sich sitzen ließ. Dann verfolgte er die Wienerin sogar bis zu einer Bim-Station. Auf offener Straße dann der Eklat:

Emina lässt sich nicht einschüchtern

"Verpiss dich, du H***! F**k dich und die Polizei, sonst werde ich dich auf der Straße vergewaltigen!", schrie der Mann lauthals auf Emina ein. Die Wienerin mit türkischen Wurzeln zeigt sich im "Heute"-Talk zwar verstört, Angst lässt sich die Wienerin aber keine machen:

„"Man muss sich als Frau in Wien so etwas nicht gefallen lassen und ich wehre mich auch dagegen. Es kann nicht sein, dass jemand im Wohnhaus laut ist und ich dann noch mit einer Vergewaltigung bedroht werde, wenn ich etwas sage!"“

Nummern für Betroffene und Ansprechstellen

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112

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Nach ersten Ermittlungen konnte die Polizei den Verdächtigen mittlerweile ausfindig machen und identifizieren. Der Mann wurde letztendlich wegen Nötigung angezeigt.

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